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Synode

Liebe Pfarrangehörige,
liebe Familien in der Pfarrei der Zukunft Cochem-Zell!

Im Bistum Trier gibt es bedeutende Veränderungen. Es wird eine große Pfarrei der Zukunft Cochem-Zell geben. In dieser Pfarrei werden Familien einen besonderen Schwerpunkt haben.
In diesem Zusammenhang haben wir eine Erkundungsgruppe "Junge Familien / KiTas" gebildet. Ein Grundsatz für uns ist die Verbesserung der Lebenssituationen von Familien, unabhängig von ihrer Hwerkunft, Religion, Hautfarbe, ihrem sozialen Status und unabhängig von der Lebensform, die sie gewählt haben.

Um dem gerecht zu werden, brauchen wir ihre Mithilfe. Denn Sie sind die Eyperten für Ihr Leben.
Was brauchen Familien heute?
Was ist Ihnen als Familie wichtig?
Was würde ihnen helfen, Ihr Leben als Familie einfacher zu gestalten?

Auf diese Fragen wuchen wir Antwort, um unsere Angebote für Familien neu zu denken und zu entwickeln.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit, den nachfolgenden Fragebogen herunterzuladen, auszufüllen und in Ihrem Kindergarten vor Ort oder im Pfarramt abzugeben.
Natürlich können Sie uns diesen auch per Mail zurückschicken:
pfarramt@pfarreiengemeinschaft-zeller-hamm.de

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Fragebogen junge Familien

Mögliche Fragen zur Synodenumsetzung

Umsetzung der Synode - ein neuer Entwurf von Kirche

Ihre Frage: Gibt es in Zukunft bei uns noch ein Pfarrbüro?
Unsere Antwort:
Es wird ein zentrales Pfarramt geben, in dem die Verwaltungsarbeit geleistet wird. Zugleich werden an einigen Orten Kirchenbüros eingerichtet, die wie die bisherigen Pfarrbüros Anlaufstellen sind. Diese Büros sind mit dem zentralen Pfarramt digital verbunden.

Ihre Frage: Werden die Ehrenamtlichen „entmachtet“?
Unsere Antwort:
Auf der Ebene der bisherigen Pfarrei wird es in Zukunft keinen Pfarrgemeinderat oder Verwaltungsrat mehr geben. Eigenständiges ehrenamtliches Engagement kann sich dennoch weiterhin entwickeln und erhält sogar mehr Freiraum als bisher. Es sollen sich Teams von Ehrenamtlichen vor Ort bilden. Dieses Teams sind Ansprechpartner für die Menschen vor Ort und gestalten hier das kirchliche Leben, es kann Teams für pastorale Fragen geben und für Verwaltungs- und Vermögensthemen. Die Teams erhalten eine Beauftragung und je nach Bedarf ein Budget. Es gibt ja auch viele Ehrenamtliche, die nicht in Räten eingebunden sind, z.B. in der Liturgie, in der Katechese und in diakonischen Projekten. Das Engagement dieser Menschen zu fördern und sie gut zu unterstützen, ist ein zentrales Anliegen der Synode. Die Kirche lebt von all diesen Orten, Einrichtungen und Engagierten.

Ihre Frage: Wird das hauptamtliche Personal nur noch am zentralen Pfarrort zu
erreichen sein?
Unsere Antwort:
Ein zentrales Pfarramt wird eingerichtet. Dort wird die Leitung der Pfarrei der Zukunft ihren Sitz haben. Weitere hauptamtliche pastorale Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Priester, Diakone, GemeindereferentInnen, PastoralreferentInnen) werden dezentral an mehreren Dienstorten, voraussichtlich an den bisherigen Pfarrorten, eingesetzt. Sie sollen ja in der Nähe der vor Ort engagierten Ehrenamtlichen eingesetzt sein, um sie zu unterstützen.

Ihre Frage: Wird es nur EINEN Pfarrer und EINE Gemeindreferentin in der Pfarrei der Zukunft geben?
Unsere Antwort:
In der Pfarrei der Zukunft gibt es ein Leitungsteam, das aus drei Hauptamtlichen sowie nach Möglichkeit aus zwei Ehrenamtlichen besteht. Einer der Hauptamtlichen ist der Leitende Pfarrer der Pfarrei der Zukunft. Zusätzlich wird es weitere hauptamtliche MitarbeiterInnen geben, sowohl Priester wie Diakone, Gemeinde- und PastoralreferentInnen, die die Seelsorge mitgestalten. In den ersten Jahren wird ihre Zahl in etwa so bleiben wie jetzt.

Ihre Frage: In welche Richtung möchte die Kirche von Trier in Zukunft gehen?
Unsere Antwort:
Die Kirche von Trier wird diakonisch-missionarisch ausgerichtet sein.
Das bedeutet, sich mitten unter die Menschen zu begeben, ob nahe oder fernstehende, und für sie da zu sein im Sinne Jesu: „Was willst Du, das ich Dir tue?“ (Mk 10,51)

Frage: Wird den jetzigen Pfarreien das Vermögen genommen?
Unsere Antwort:
Die bisherigen Pfarreien mit ihrer Vermögensverwaltung wird es in dieser Form nicht mehr geben. Mit der Fusion der Pfarreien wird auch das Vermögen fusionieren und in den Besitz der Pfarrei der Zukunft übergehen. Aber vor Ort wird es Verwaltungsteams geben, die der Rat der neuen Pfarrei mit Budgets für die von ihnen übernommenen Aufgaben ausstatten kann. Zweckgebundenes Vermögen darf weiterhin nur für diesen bestimmten Zweck verwendet werden. Auch Spenden bzw. Erlöse bei Festen, die für einen bestimmten Zweck vorgesehen sind, können nur dafür verwendet werden.
Vereinen oder Verbänden in den jetzigen Pfarreien werden weiterhin ihre eigenen Ressourcen behalten.

Frage: Wer wird mich einmal beerdigen?
Unsere Antwort
Unsere Beerdigungskultur hat sich bereits gewandelt. Beerdigungsdienst ist kein Sakrament und daher vom Grundsatz her nicht an die Weihe gebunden. Diesen Dienst werden in Zukunft neben den Priestern auch weitere Seelsorger und Seelsorgerinnen übernehmen. Die damit verbundene Trauerfeier kann in der Kirche stattfinden. Ob das Sterbeamt mit der Trauerfeier verbunden oder an einem anderen Tag gefeiert wird, werden die pastoralen Mitarbeiter mit dem Rat der Pfarrei gemeinsam beraten und entscheiden.

Frage: Wo werden in Zukunft Entscheidungen getroffen?
Unsere Antwort:
Entscheidungen werden auf unterschiedlichen Ebenen getroffen.
Für die Themen vor Ort werden die Teams vor Ort selbst die meisten Entscheidungen treffen. Einen Rahmen dafür geben der Auftrag und das Budget.
Gemeindeteams und andere Gruppierungen vor Ort senden Vertreter in die Synodalversammlung der Pfarrei, die zweimal im Jahr tagt und übergeordnete Fragen bespricht. Diese Synodalversammlung wählt zusammen mit allen Gläubigen den Rat der Pfarrei. Der Rat der Pfarrei ist das hauptverantwortliche Gremium. Ein Vermögensgremium (ob das ein Ausschuss des Rates der Pfarrei sein wird oder ein eigenes Gremium ist noch nicht festgelegt) wird über das Gesamtvermögen der Pfarrei entscheiden.

Ist Ihre Frage nicht dabei?
Dann schreiben Sie uns über Ihr Pfarrbüro!

Erkundung in der PdZ Cochem-Zell

Erkundung

Erkundung im Raum der Pfarrei der Zukunft Cochem-Zell
Pressemeldung:

Erkundertreffen am 8. November auf der Marienburg

Am 8. November findet das nächste Erkundertreffen für den Raum der künftigen Pfarrei Cochem-Zell statt. Von 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr wird auf der Marienburg in Zell der Stand der bisherigen Erkundungsprojekte besprochen sowie neue Ideen aufgenommen. Die laufenden Projekte beschäftigen sich mit folgenden Themen: Voneinander wissen: Vernetzungstreffen von Einrichtungen und Verbänden in Cochem Kontakt mit Eltern nach der Erstkommunion, um mehr von deren Lebenssituation und Bedürfnissen zu erfahren (Cochem)
„Wie wollen wir wohnen?“ Welche gemeinschaftlichen Wohnformen sind gewünscht und möglich?
Dorfmoderation - Wie kann christliches und kirchliches Engagement in Dorfentwicklungsprozesse eingebracht werden?
Lebensort Schule: Wie leben junge Menschen? Was sind ihre Freuden, Hoffnungen, Sorgen und Ängste?
Lebensort Kita: Wie leben junge Familien? Was sind ihre Bedürfnisse?
Lebensort diakonische Einrichtung: Was prägt das Leben von Menschen (und deren Angehörigen), die in einer Einrichtung (Werkstätte für behinderte Menschen, Wohneinrichtung für psychisch kranke Menschen, Erziehungseinrichtung) wohnen oder arbeiten? Was erleben Menschen, die dort beruflich engagiert sind?

In der Zwischenzeit sind beim Erkunderteam weitere Vorschläge eingegangen, über die bei dem Treffen beraten werden soll. Herzlich eingeladen sind alle Menschen, die sich für die Erkundung interessieren, auch wenn sie nicht selbst als Miterkunder tätig werden wollen. Eine Anmeldung wird erbeten unter erkundung.cochem-zell@bistum-trier.de oder telefonisch unter 06551-9655910 (Dekanatsbüro St. Willibrord Westeifel). Auf die Begegnung freuen sich Herbert Tholl und Hermann Hower vom diözesanen Erkunderteam.