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Sakramente

Die Sakramente sind heilige Zeichen, in denen sichtbar wird, dass Gott sich den Menschen schenkt. Das nennen wir Gnade. Sie werden innerhalb der Glaubensgemeinschaft an die bereits Glaubenden gespendet.
Man kann die Sakramente mit einer Geburtstagsfeioer vergleichen, die Eltern ihren Kindern bereiten. Die Geschenke und Aufmerksamkeiten sollen nicht bedeuten, dass die Eltern ein Kind an seinem Geburtstag noch mehr lieb hätten als sonst. Vielmehr soll zum Ausdruck kommen, wie gut die Eltern es immer mit ihrem Kind meinen.
Ähnlich verhält es sich mit den Sakramenten. Sie sind äußere Zeichen, die deutlich machen, dass wir immer mit Gott in Verbindung stehen, nicht nur in einem bestimmten Augenblick.

Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente:
Taufe -
Sakrament der Neugeburt als Kind Gottes
Eucharistie - Sakrament der lebendigen Gegenwart Gottes
Firmung - Sakrament der Initiation und der Stärkung
Ehe - Sakrament der Gegenwart Gottes in der Liebe
Beichte - Sakrament der Vergebung und der Versöhnung
Krankensalbung - Sakrament der Heilung
Priesterweihe - Sakrament der verbindlichen Nachfolge

Sie sind sichtbare Orientierungszeichen an zentralen Achsen menschlichen Lebens: Am Beginn des Lebens (Taufe) und in Krankheit (Krankensalbung), bei der Suche nach Lebenszielen (Firmung), bei der Partnerentscheidung (Ehe), in Schuld und nach Versagen (Sakrament der Versöhnung/Beichte), bei der Frage, wovon und woraus man lebt (Eucharistie) und bei der Frage nach der Verbindlichkeit und Verlässlichkeit im Namen Jesu zu sprechen und zu handeln, zu binden und zu lösen (Priesterweihe).

"Heutzutage wissen viele Menschen nicht mehr, was ein Sakramnet ist. Die Alten dagegen wußten es genau. Auch ich habe lange gebraucht, das zu verstehen....
Jeder Tag steckt voller Sakramente.
In den Tiefenschichten des Alltäglichen gedeihen lebendige, erlebte und wirkliche Sakramente. Sakramente sind der Trinkbecher in unserer Familie, Mutters Polenta, der letzte Stummel einer Strohzigarette, den Vater hinterließ und den ich liebevoll augbewahre, der alte Arbeitstisch, eine dicke Weihnachtskerze, die Blumenvase auf dem Tisch, ein Stück des Gebirgszuges , der alte steinige Weg, das elterliche Haus... All diese Dinge sind nicht mehr einfach Sachen. Menschen sind sie geworden. Sie sprechen zu uns, und wir sind in der Lage, ihre Stimme und ihre Botschaft zu vernehmen. Sie besitzen Innenleben und Herz, Sakramente sind sie geworden. Mit andern Worten: Sie sind Zeichen, die eine andere von ihnen zu unterscheidende, in ihnen präsente Wirklichkeit enthalten, darstellen, an sie erinnern, sie sichtbar machen und vermitteln."
(Leonardo Boff, Kleine Sakramentenlehre)

Wenn Sie sich weiter über die Sakramente informieren möchten, dann empfehlen wir Ihnen einen Beitrag der Serie "Katholisch für Anfänger". Die Zeichentrickserie erklärt auf einfache und humorvolle Art viele zentrale Begriffe aus Kirche und Christentum.

Taufe

Wenn Sie ein Kind taufen möchten, melden Sie sich bitte in unserem
Pfarrbüro (Tel.: 4536).

Erstkommunion

In unserer Pfarreiengemeinschaft findet die Erstkommunionfeier am ersten Sonntag nach Ostern statt. Diesen Sonntag nennt man auch den "Weißen Sonntag". Der Name stammt aus dem frühen Christentum, wo die Täuflinge nach ihrer Taufe lange weiße Gewänder getragen haben. Je nach Anzahl der Kinder feiern wir die Erstkommunion an mehren Sonntagen nach Ostern hintereinander.

Die Vorbereitung auf den Empfang der Erstkommunion geschieht in kleinen Gruppen mit anderen gleichaltrigen Kindern. Meist gibt es Materialsammlungen, die in den Gruppenstunden besprochen werden. Inhaltlich geht es darum, dass die Kinder auf spielerische Art ihren Glauben entdecken können und mit den wichtigsten Inhalten der christlichen Botschaft in Berührung kommen. Zugleich soll Ihnen aber auch ein Raum geboten werden, wo sie ihre eigenen Fragen und Vorstellungen ansprechen können und so zu einem reiferen Gottesbild gelangen können.

Da ein Großteil der Kommunionvorbereitung ehrenamtlich von Kirchenmitgliedern geleistet wird, ist jede Hilfe immer gerne willkommen. Sprechen Sie einfach mit unserem Pastor darüber und klären Sie ab, wie Sie sich am besten in die Vorbereitung einbringen können. Vielleicht können Sie sogar selbst eine Kommuniongruppe übernehmen.

Neben der Arbeit mit den Kindern ist uns die Begleitung der Eltern in dieser für die Familien besonderen Zeit wichtig. Des