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Wallfahrten

Seit 2007 bietet unser Pfarrer Paul Diederichs eine große Wallfahrt an. Die meisten davon ökumenisch, zusammen mit dem ev. Pfarrer Thomas Werner.
Nachfolgende Bilder und Berichte sollen diese ökumenische Verbundenheit kräftigen.

Wallfahrt nach Fatima 2012

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Fatima 2012

Unterwegs mit dem Rosenkranz - Pilgerfahrt vom 11 . bis 16. Juni 2012 nach Fatima und Lissabon
Aus dem Reiseprogramm von „Arche Noah-Reisen“ in Trier hatte ich es erfahren: Die Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm hat eine Pilgerreise nach Fatima organisiert. Warum sollte ich daran nicht einmal teilnehmen. Und für meine 82-jährige Tante wäre diese Reise sicherlich die Erfüllung eines lang gehegten Traumes, auch wenn dieser mit dem 1. Flug ihres Lebens verbunden sein würde. Also meldeten wir uns an. Im Januar wurden wir zu einem Vorbereitungstreffen nach Zell eingeladen, bei dem wir unsere Mitreisenden und Herrn Pfarrer Paul Diederichs kennenlernten.
Bevor es am 11. Juni losging, trafen sich die Wallfahrer am Vorabend zu einem Aussendungsgottesdienst in Zell, bei dem wir einen Pilgerschal in den portugiesischen Nationalfarben grün und rot überreicht bekamen. Er diente uns als Erkennungszeichen in Fatima und Lissabon. Am Montag-morgen machten wir uns dann früh auf den Weg zum Flughafen nach Düsseldorf, wo wir auf den letzten Mitreisenden trafen. Nun konnte es also endlich losgehen. Nach einem ruhigen Flug kamen wir pünktlich in Lissabon an, sammelten auf dem Weg nach Fatima erste Eindrücke von Portugal und stimmten schon im Bus ein Marienlied an. Doch was erwartete uns in Fatima? Ich hatte mit einer kärglichen Pilgerunterkunft in einer belebten Straße mit vielen Andenkenläden gerechnet, doch dies bestätigte sich nicht. Das Hotel Domus Pacis (Haus des Friedens) war modern und geräumig ausgestattet. Nach dem Auspacken der Koffer machte ich mich auf den Weg zur Pilgerstätte. Dort fand ich nicht den erwarteten Rummel - 2. positive Überraschung.

Vor dem Abendessen hielt Pastor Diederichs noch eine Messe in der Anbetungskapelle. Wer noch nicht zu müde war, machte sich anschließend auf den Weg zur 1. Lichterprozession. Beim internationalen Rosenkranz an der Erscheinungskapelle und der Prozession mit der Statue von Maria wurde mir klar, dass ich in Fatima angekommen bin. Müde, aber voller Vorfreude auf die nächsten Tage, ging es dann ins Bett. Und der nächste Tag startete schon vor dem Frühstück mit einer Messe in deutscher Sprache in der Erscheinungskapelle. Diese wurde an der Stelle erbaut, an der Maria den drei Hirtenkindern im Jahr 1917 erschienen war. Mehr über die Geschichte von Fatima erfuhren wir während einer Führung durch die Pilgerstätte, die von einer in Deutschland geborenen Führerin abgehalten wurde. Sie erzählte uns von Lucia, Jacinta und Franciso und den Ereignissen in Fatima.

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause fuhren wir mit dem Bus zum Ausgangspunkt des Kreuzweges der heilenden Wunden Jesu, der uns nach Aljustrel führte, wo die Hirtenkinder mit ihren Familien lebten. Die Sorge, dass der Weg in der Mittagssonne zu beschwerlich sein könnte, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Auch unsere älteren Mitpilger beklagten sich nicht, denn der schön angelegte Kreuzweg ermöglichte ihnen auch Ruhepausen während der Anbetung. Nachdem wir unser Ziel erreicht und uns mit einer Kleinigkeit gestärkt hatten, wurden die Wohnhäuser der drei Kinder in Aljustrel sowie deren Taufkirche in Fatima besichtigt. Zwischendurch war auch etwas Zeit, um einige Andenken für die Daheimgebliebenen bzw. sich selbst zu erwerben. Nach dem Abendessen besuchten wir die Lichterprozession, an die sich eine Messe vor der Basilika anschloss. Es war allerdings ziemlich kühl geworden, so dass sich viele von uns frühzeitig ins Hotel zurückzogen, während unser Pastor die Hl. Messe bis nach Mitternacht mitfeierte.
Einer der Höhepunkte unserer Pilgerreise stand am Mittwoch auf dem Programm, denn anlässlich des Erscheinungstages im Juni vor 95 Jahren wurde auf dem Platz vor der Basilika eine internationale Messe abgehalten, nachdem zuvor schon der Rosenkranz in der Erscheinungskapelle gebetet worden war. Strahlend blauer Himmel kündigte warmes Wetter an, aber ein kühlender Wind machte es noch erträglich. Einige von uns hatten auch Sitzplätze im Schatten gefunden. Etwa 5.000 Pilger nahmen an der Messe teil. Tags zuvor war von 100.000 Pilgern gesprochen worden, während im Mai und Oktober sogar mehr als 400.000 Menschen nach Fatima kommen sollen. Trotzdem war die Messe ein sehr intensives Erlebnis, das uns allen in Erinnerung bleiben wird. Nachmittags erzählten uns zwei Mitarbeiter des Fatima-Apostolates, das sich die Verbreitung der Botschaft von Fatima zur Aufgabe gemacht hat, von den Hirtenkindern. Sie konnten dabei auf Erzählungen aus ihren Familien zurückgreifen, die in Aljustrel lebten. Während des Abendessens wurde es spannend, denn es lief das EM-Spiel Deutschland gegen Niederlande, von dem die 2. Halbzeit live in der Hotelbar verfolgt wurde. Nachdem der 2:1 Sieg feststand, ging es mit leichter Verspätung zur Lichterprozession, an der der Bischof von Lissabon aufgrund des Erscheinungs-Jahrestages teilnahm. Zum Abschluss unserer Pilgerreise machten wir uns am Donnerstag nach Lissabon auf, nachdem wir noch eine Messe in der Kapelle des Hotels gefeiert hatten. Mein Reiseführer beschreibt Lissabon als die Schöne am Fluss Tejo, die von einem unwider-stehlichen Charme vergangener Tage umgeben wird. Die Stadt, die einst die Hauptstadt der halben Welt war, bezaubert mit prächtigen Palästen und Klöstern, schmalen Gassen und steilen Treppen sowie verträumten Plätzen. Auf dem Weg in die Stadt regnete es noch, aber bald schon zeigte sich der Himmel von seiner schönsten Seite. Die Aussagen im Reiseführer sollten sich für mich bestätigen. Nachdem wir die Zimmer im Hotel Principe bezogen hatten, machten wir uns mit dem Bus auf den Weg zu einer Stadtrundfahrt, die wiederum von einer deutsch-sprachigen Reiseführerin durchgeführt wurde. Nach einer Besichtigung der Kathedrale Sé, der ältesten Kirche von Lissabon, stellte ein steiler Fußweg zur Burganlage Castelo de Sao Jorge die Pilgergruppe vor eine große Heraus-forderung. Mit Hilfe eines Kleinbusses und eines Taxis konnten dann doch alle an der Führung der weitläufigen Burganlage teilnehmen. Und als wir dann auch den Fußweg ins historische Stadtviertel Alfama heil geschafft hatten, war Pastor Diederichs sichtlich erleichtert. Am nächsten Tag wurde die Stadtrundfahrt mit einer Besichtigung der Christusfigur auf der anderen Flussseite fortgesetzt. Einige von uns wagten sogar den Aufstieg (per Fahrstuhl) und genossen die wunderbare Aussicht auf Lissabon und die Bücke Ponte 25 de Abril, die an die Golden-Gate-Brücke in San Francisco erinnert. Danach fuhren wir zum Kloster Mosteiro dos Jerónimos, das als Prunkstück des goldenen Zeitalters portugiesischer Entdeckungen gilt. Das Kloster befindet sich heute im staatlichen Besitz und wir konnten uns von seiner Schönheit bei einer Besichtigung der Kirche sowie des Kreuzganges überzeugen. Nach weiteren Besichtigungsstopps und einer kurzen Mittagspause folgte unser täglicher Gottesdienst in der Basilika der Märtyrer. Das Abendessen nutzte Pastor Diederichs zum Rückblick auf die Reise und zum Dank an alle, die ihn unterstützt hatten. Ihm galt der Dank der Reisegruppe, der mit kleinen Geschenken und einer kurzen Ansprache zum Ausdruck gebracht wurde. Bevor wir am nächsten Tag den Heim-flug in das regnerische Deutschland antraten, feierten wir noch unsere alltägliche Messe. Unser Dank gilt natürlich der Gottesmutter Maria, die ihre Hand segnend über uns gehalten hatte. So lief die Pilgerreise ohne größere Hindernisse ab, auch wenn es auf der Rückreise bei einigen ein paar gesundheitliche Probleme gab. Was bleibt ist die Erinnerung an eine intensive Zeit in Fatima und Lissabon sowie eine wunderbare Gemeinschaft, in der jeder für den anderen da war. Ende August gibt es ein rückblicken-des Wiedersehen in Zell. Das Ziel der Pilgerreise 2013 steht auch schon fest. Vom 4. bis 12. März geht es auf den Spuren von Paulus in die Türkei. Es wäre schön, wenn wir den Geist der Pilgerreise nach Fatima an unsere Mitmenschen zu Hause weitergeben könnten.
Thomas Zenz, Valwig

Wallfahrt 2011 nach Assisi und Florenz

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Bericht Assisi

Rückblick Ökumenische Pilgerreise nach Flüeli, Florenz und Asissi
Es ist noch gar nicht so lange her, da konnte ich mit Franziskus von Asissi wenig und mit Klaus von Flüe gar nichts anfangen. Nun ja, Heilige sagen einem Protestanten im Allgemeinen nicht viel. Inzwischen weiß ich mehr und wurde vor Ort eines Besseren belehrt. Nicht, dass ich jetzt ein Heiligenverehrer geworden wäre, aber ich erkannte, dass es Vorbilder gibt und diese beiden dazu gehören. Meinen ersten positiven Eindruck erhielt ich beim Einsteigen in den Bus. Wer erwartet hatte, dass da eine frömmelnde Gruppe älterer Menschen betend zusammen käme, der wurde enttäuscht. Es war eine vergnügte und bunt gemischte Schar von 50 Pilgern unter der Leitung der Pfarrer Paul Diederichs und Thomas Werner, die sich auf den Weg machte. Unser erstes Ziel war Flüeli in der Schweiz, das wir nach einer doch langen Fahrt, quer durch Süddeutschland und die Schweiz, am späten Nachmittag erreichten. Nach dem Zimmerbezug blieb noch genügend Zeit sich mit dem Ort, inmitten der schneebedeckten Berge, vertraut zu machen. Besonderes Interesse fanden dabei Geburts- und Wohnhaus des Schweizer Nationalheiligen Nikolaus von der Flüe. Dabei konnte ich feststellen, dass ich nicht der Einzige war, dem der Heilige weitgehend unbekannt war. Aber dank unserer geistlichen Leitung blieben wir nicht lange im Ungewissen. Beeindruckend war der Abendgottesdienst in der hoch auf dem Berg gelegenen Kirche des Dorfes. Am nächsten Morgen ging es zur Morgenmesse über einen schmalen Pfad zur Oberen Ranftkapelle, die trotz ihres Namens tief im Tal liegt und zu der die Einsiedelei des Heiligen Klaus gehört. Die weitere Fahrt führte durch den Gotthardtunnel Richtung Florenz, das wir gegen 16.00 Uhr erreichten. Sieht man von den Schwierigkeiten ab, die ein sehr großer Bus in den Straßen von Florenz hat, ging der Zimmerbezug in unser Hotel reibungslos vor sich. Da dieses mitten in dieser wunderschönen Stadt liegt, konnten wir schon am Abend etwas von Florenz und seinem köstlichen Eis genießen. Der folgende Tag begann mit einem mehrstündigen Stadtrundgang unter sachkundiger Führung. Welch faszinierende Stadt, darin waren wir uns einig. Ob öffentliche Gebäude, der Dom, die vielen Kirchen, Denkmäler, Brücken oder Bürgerhäuser und fürstliche Paläste, die Stadt ist einmalig. Übrigens auch das Verkehrs-getümmel! Ein Gottesdienst im Dom schloss den Tag dann ab. Der nächste Tag gehörte den Uffizien mit der einmaligen Kunstsammlung, während der Nachmittag zur freien Verfügung stand. Am nächsten Morgen ging es dann nach Arezzo, das wir bei einer kurzen aber interessanten Stadtführung kennen-lernten. Nach einem Gottesdient im Dom brachte uns der Bus nach Asissi. Auf dem Weg dorthin bekamen wir einen herrlichen Eindruck der frühlingshaften Toskana. Unser Hotel in Florenz hieß nicht nur „Oasi Sacro Cuore“, es wurde auch für uns zu einer Oase, unweit des Stadtzentrums, so dass genügend Zeit blieb, um die Stadt schon am ersten Abend kennen zu lernen. Nach dem italienisch bescheidenen Frühstück feierten wir einen Gottesdienst in der Kirche des heiligen Franziskus und besichtigten diese dann unter der sehr informativen aber auch gefühlvollen Leitung eines Franziskanerpaters. Durch eine anschließende Stadtführung wurden wir schnell mit der schönen mittelalterlichen Stadt vertraut. Am nächsten Morgen erwanderten wir das Kloster San Damiano und feierten dort, an der Stelle, die dem Hl. Franz als Rückzugspunkt diente und wo die Hl. Klara ihren Frauenorden gründete. Hier soll auch die Aufforderung Jesu an Franziskus ergangen sein die Kirche Jesu Christi wieder aufzubauen. Ein Ausflug nach Santa Maria degli Angeli schloss diesen Tag ab. Diese Kirche, eine der größten Italiens, enthält im Inneren die erste vom Hl. Franziskus erbaute Kapelle. Der nächste Tag war vermutlich der gesündeste Tag unserer Pilgerreise, denn es wurde gewandert. Über 20 Kilometer und ein beachtlicher Höhenunterschied mussten gemeistert werden. Respekt vor denen, die es schafften. Einige von uns zogen allerdings ein intensiveres Bewundern der Schönheiten Asissis vor. Dann hieß es, Asissi wieder zu verlassen. Auf dem Wege nach Hause machten wir aber zunächst noch Station im Kloster Chiusa della Verna. Hier soll Franziskus die Stigmata empfangen haben und wir gedachten dessen durch einen Gottesdienst. Am späten Abend erreichten wir dann Brixen. Im Dom, in dem Nikolaus von Kues als Fürstbischof wirkte, feierten wir einen abschließenden Gottesdienst, bevor es weiter ging. Gegen 22.00 Uhr erreichten wir nach langer aber schöner Fahrt wieder Zell. Eine wunderschöne Fahrt war damit vorbei. Ein ganz besonderer Dank gilt dabei unseren beiden Pfarrern, die nicht nur führten, sondern uns im besten Sinne betreuten. Nicht zu vergessen auch unser Fahrer, der seinen Bohr-Riesenbus sicher führte. Ich selbst, auch als Betroffener, möchte aber nicht versäumen, ganz besonders die Gemeinschaft unserer Gruppe hervorzuheben. Es wurde keiner allein gelassen und wer mit irgendwelchen Gesundheitsproblemen Schwierigkeiten bekam, dem wurde geholfen. Jeder nahm Rücksicht auf den anderen. Danke liebe Pilger! Rolf Sandig

Santiago de Compostela 2010

Bericht Santiago

Pilgerreise mit der Pfarreiengemeinschaft Zell
nach Santiago de Compostela


Der Mensch denkt und plant... - Gott lenkt. Diesen Spruch erlebt die Pilgergruppe aus Zell, unter der geistlichen Leitung von Pfarrer Paul Diederichs, am eigenen Leib. Nach langer Vorb-ereitung soll am Samstag, 17.4.2010, der Flug von Frankfurt nach Pamplona, dem Ausgangs-punkt unserer Pilgerreise, erfolgen. Jedoch stellt der Ausbruch des Vulkans „Eyjafjallajökull“ im fer-nen Island alles in Frage. Unser Aussendungs-gottesdienst am Freitag, 16.4.10, um 19 Uhr, fin-det noch wie geplant statt. Für den folgenden Morgen um 9 Uhr ist die Abfahrt am Zeller Mosel-ufer geplant. Dann erreicht uns die Nachricht: kein Flugverkehr! Die Stimmung sinkt, Enttäu-schung ist bei jedem spürbar. Jedoch kommt bald der rettende Vorschlag: was wäre, wenn ein Bus-unternehmen uns fahren würde? ...Hoffnung kommt auf. Gesagt – getan! Unsere kleine Grup-pe der Organisatoren setzt sich ans Telefon und ruft verschiedene Busunternehmen an; auch der Reiseveranstalter „Arche Noah“ legt sich kräftig ins Zeug. Alle Reisenden sind nach Absprache bereit, sich mit dem Bus auf die lange Fahrt zu begeben. Gegen 12 Uhr kommt der erlösende Anruf. Es geht los! Kylltalreisen hat das fast Un-mögliche möglich gemacht. Um 15.30 Uhr trifft unser Reisebus am Moselufer ein. Leider können uns fünf Pilger auf Grund körperlicher Beschwer-den doch nicht begleiten. Dafür sitzen aber sechs Pilger um Robert Weis mit in unserem Bus. Auch ihr Flug ist gestrichen worden. Nun kann die Fahrt beginnen. Gelöst, glücklich und voller Vorfreude geht es los. Die lange Busfahrt schweißt uns schon auf der Hinfahrt als Gruppe fest zusam-men. Es wird gesungen, gebetet, erzählt, getrun-ken und geschlafen. Die Stunden vergehen und um 9.30 Uhr am Sonntagmorgen kommen wir in Pamplona an. Wir verabschieden Robert Weis und seine Begleiter, welche ab jetzt den Weg nach Sarria alleine weiter fahren. Von dort aus haben sie noch 120 Km Fußweg zu bewältigen. Nach Buswechsel, Verabschiedung der deut-schen Reisefahrer und Begrüßung unserer neuen spanischen Begleitung kann der zweite Tag be-ginnen. Um 10.15 Uhr, mit insgesamt einer Stun-de Verspätung gegenüber der normalen Planung, beginnt unsere Führung in der Altstadt von Pam-plona. Nach Besichtigung und Führung durch die Kathedrale Santa Maria ( Gotischer Kreuzgang, Alabaster-Mausoleum für Karl den III. und seine Gemahlin Leonor) stärken wir uns mit kleinen lan-destypischen Tapas. Viel zu schnell vergeht die Zeit und wir fahren im Anschluss über die Anhöhe “Alta del Perdon“ nach Eunate. In einer kleinen Kapelle “Iglesia de Santa Maria de Eunate“(12.Jh. mit achteckigem Grundriss, Arkadenvorhof und Alabasterfenster) singen wir ein Lied. Weiterfahrt nach Puente la Reina. Hier laufen der Arago-nesische und der Französische Weg zusammen. Sehenswert sind die 900jährige Brücke und die Kirche Cruzifijo. Eine erste gemeinsame Wande-rung, sowie unsere Messfeier gibt dem Tag einen besinnlichen Ausklang. Nach dem Frühstück starten wir mit einer Besichtigung der Kathedrale von Logrono. Logrono liegt am Ebro und ist Hauptstadt des berühmten Weinbaugebietes Rioja. Im Anschluss fahren wir nach Santo Domingo de la Calzada. Die hiesige Kathedrale besitzt eine äußerst ungewöhnliche Attraktion. Über der Tür zur Sakristei gackert ein lebendiger weißer Hahn mit seiner Henne. Sie verdeutlichen eine der populärsten Legenden vom Jakobsweg- das Hühnerwunder. Wie uns unser Reiseleiter versichert, werden die Tiere alle 3 Monate ausge-wechselt, damit sie keinen Schaden nehmen. Unsere heutige Wanderung auf dem Camino führt uns durch eine schöne Landschaft mit Weinber-gen und den schneebedeckten Hügeln der Sierra de Lamanda als Hintergrundkulisse. Am frühen Abend fahren wir weiter nach Burgos, dem Pilger-zentrum im Mittelalter. Nach dem Abendessen ziehen einige Pilger in die Altstadt zu einer klei-nen Weinprobe. Andere betten ihr müdes Haupt, um ausgeruht und fit die sehr ausgefüllten Tage zu bewältigen. Wie könnte es anders sein, besitzt auch Borgos eine Kathedrale. Sie ist von über-wältigender Dominanz und Schönheit und gehört zum Weltkulturerbe. Nicht weniger als 17 Kapellen befinden sich in ihr, und man weiß nicht, wo man zuerst hinschauen soll. In einer Seitenka-pelle feierten wir anschließend unseren Gottes-dienst. Dann führt uns die Wanderung von Rabe de las Calzadas nach Hornillos 8 Km über eine Hochebene. Diese Region ist nicht sehr abwechs-lungsreich, man ist wenig abgelenkt und somit schnell mit sich selbst beschäftigt. Wir gehen schweigend - jeder für sich. Die Weiterfahrt mit dem Bus nach Leon zeigt uns entlang des Ja-kobsweges halbverfallene, verlassene Dörfer. Am nächsten Morgen machen wir eine Führung durch die Altstadt Leons und natürlich die Besichtigung der Kathedrale der Santa Maria. Das Innere des Gotteshauses beeindruckte durch die Pracht seiner Original-Buntglasfenster aus dem 12. Jahr-hundert. Weiter geht die Fahrt nach Astorga, berühmt für seine röm. Stadtmauer, die Kathedra-le und den von Gaudi konzipierten Bischofspa-last. Kein Bischof hat je in ihm gewohnt, viel-leicht, weil er mehr wie ein Märchenschloss aus-sieht. Ein Highlight auf dem Camino ist die heutige Etappe. Auf 1500 m Höhe laufen wir zum sagenumwobenen Cruz de Ferro auf dem Pass von Rabanal. Die Berge sind nebelverhangen und das halbverfallene Bergdorf Foncebadon sieht gespenstig aus. Wir gehen schweigend. Jeder hat von zu Hause einen Stein mitgebracht, den er, während einer Steinmeditation, am Kreuz ablegt. Der Stein, als Symbol für alles, was uns belastet. Mittlerweile regnet es in Strömen, die ganze Gruppe verharrt schweigend und betend auf der Steinhalde rings um das Kreuz. Nachmittags ist eine Wanderung von El Acebo durch das Nachtigallental nach Molinaseca geplant aber das schlechte Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. So sind wir früher in Ponferrada und haben noch ein wenig Zeit für ein Nickerchen in der Herberge. Unser Hotel liegt auf einem Berg direkt neben einer Kirche. Sonst ist hier nichts, und als der Regen nachlässt und die Wolken-decke aufreißt, werden wir mit einem tollen Pano-rama auf die Gebirgswelt und einem Stausee belohnt. Die Messe feiern wir am nächsten Morgen in ebendieser Kirche und starten an-schließend den 9 Km langen Aufstieg nach O Cebreiro. Dieses Dorf ist eine alte Keltensiedlung, in der eine Gruppe von „Pallozas“, strohbe-deckten, archaischen Steinhütten erhalten geblie-ben sind. „ Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg ist steinig und schwer“, singt Xavier Naidoo. Das kann man wohl sagen, es geht kontinuierlich bergauf. Unsere Hochachtung für die Pilger, die auch noch ihren schweren Ruck-sack hier hoch tragen, steigt kontinuierlich mit. Als wir auf dem Berg ankommen, sind alle stolz, es geschafft zu haben und wir werden mit einem wunderbaren Essen belohnt. Gestärkt und voller Endorphine singen wir dem Wirt zum Abschied unser Pilgerlied „Auf den Wegen, die wir gehen..“. Danach fahren wir weiter nach Sarria. Am nächsten Morgen führt der Jakobsweg durch einen schönen Eukalyptuswald nach Boente de Ribo. In Arzua verweilen wir in einer kleinen Kir-che und halten eine kurze Andacht. Jetzt sind wir kurz vor dem Ziel. Auf dem Monte del Gozo- Berg der Freude – genießen wir den ersten Blick auf Santiago. Die allerersten Pilger konnten von hier, nach vielen hundert oder tausend Kilometer Pil-gerschaft zum ersten mal die Kathedrale sehen. Wir beschließen, die letzten 5 Km bis in die Alt-stadt zu laufen, sind aber eher ernüchtert , denn der Camino verläuft hier entlang der Hauptver-kehrsstraße. Dieses Gefühl legt sich sehr schnell, als wir durch das Pilgertor- Porta do Camino – die wunderschöne Altstadt betreten und kurze Zeit später vor der weltberühmten Kathedrale stehen. Was für ein Anblick - und diese Menschen-massen! Es wimmelt nur so auf dem Obradoiro Platz. Wir treffen uns hier mit der anderen Pilgergruppe aus Zell, die seit 2003 zu Fuß auf dem Jakobsweg unterwegs gewesen war. Die Begeisterung ist groß, als wir sie zufällig ent-decken. Gemeinsam besuchen wir um 18.00Uhr die Pilgermesse, die unser Pastor Diederichs mit zelebriert. Zur Freude der Gottesdienstbesucher wird auch der Botafumeiro, ein 50 Kg schweres Weihrauchfass von 8 Männern durch das Querschiff geschwenkt. Was für ein Spektakel! Am nächsten Tag machen wir eine Führung durch die Altstadt und die Kathedrale. Die Erha-benheit des Bauwerkes wird ein wenig gedämpft, weil das wunderschöne Portal – Porta de la Gloria – seit 2 Jahren komplett eingerüstet ist und ausgerechnet im hl. Jahr nicht besichtigt werden kann. Nachmittags haben wir Zeit, einen gemütlichen Bummel zu machen und auf den schönen Plätzen zu sitzen. Bevor wir heute Abschied von Santiago nehmen, besuchen wir das Grab des Apostels. Über dem Reliquien-schrein befindet sich eine versilberte Jakobsfigur und kein Pilger lässt es sich nehmen, einmal den „Apostel zu umarmen“ Mittags treten wir die Rückreise an, zum Glück mit dem Flugzeug. Der „Eyjafjallajökull“ hat aufgehört, Asche zu spucken.

Das haben Vulkane auf Island und Pilgergruppen gemeinsam, wenn die loslegen, kann man was erleben. Ja, wir haben eine beeindruckende Woche erlebt. Interessante Besichtigungen, gemeinsame Gottesdienste, schöne Gespräche, Spiritualität- aber vor allem die Eindrücke auf dem Jakobsweg. Auf diesem Weg zu pilgern – das hat was. Das macht Lust auf mehr Camino. Vielleicht einmal die ganze Strecke, oder zumindest die letzten 120 Km zu gehen.
Rosi Schier u. Erika Reinisch

Altötting 2009

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Bericht Altötting



Rückblick: Pilgerfahrt nach Altötting

Am Montag den 11.05.09, um 8.00 Uhr, bestiegen wir auf dem Festplatz in Zell unseren Bus. Wir, d. h. 41 Pilger, von weitem schon als Gruppe zu erkennen an den schicken, weiß-blauen Schals, die uns im Aussendungsgottesdienst überreicht worden waren und die signalisierten, wohin die Fahrt gehen sollte. “Wir sind dann mal weg“! Pilgern ist im Gegensatz zum Wandern etwas Besonderes: Zeit haben für Gott, für sich selbst, für die Pilgergemeinschaft, sich ausklinken aus dem Alltag, loslassen, der Liebe Gottes vertrauen, auf uralten Spuren gehen zu besonderen, geschichtsträchtigen Kraftorten, bittend oder ehrfürchtig dankend, demütig anschauend oder einfach nur loslassend, tun was wir eigentlich sind: Pilger zwischen zwei Welten.
Bei trübem Himmel, aber mit sonnigem Gemüt fuhren wir zunächst nach Vierzehnheiligen. Von Anfang an herrschte eine freudige Atmosphäre. Beinahe schon traditionell, übernahm Hans Stoecker im Bus die Rolle des Bussteward, sorgte an allen Tagen für kühle und warme Getränke, Müllentsorgung etc. und erleichterte so unser Pilgerleben enorm. Unser fürsorglich, schäfchenzählender „Chef“, Pastor Diederichs, hatte die Organisation und geistliche Führung inne und Rita Fischer versüßte uns die Zeit mit Gitarrenspiel und Liedern.
Die barocke Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen wurde nach den Plänen des berühmten Architekten Balthasar Neumann erbaut, dessen Bauwerke uns noch öfter faszinieren sollten. Vom 15. Jahrhundert an bis heute streben Wallfahrer dorthin, um den Schutz der 14 Nothelfer zu erbitten. Den Ursprung dieser Wallfahrt, so berichtete uns ein Franziskanerpater, bilden mehrere Erscheinungen, die sich auf einem Acker der Zisterzienserabtei Langheim zutrugen. Im September 1445 sah ein Klosterschäfer ein weinendes Kind, das sofort wieder verschwand, um wenig später mit zwei brennenden Kerzen nochmals zu erscheinen. Nach einem Jahr erschien das Kind ein drittes Mal mit rotem Kreuz auf dem Herzen, umgeben von 14 kleineren Kindern, die sich als die 14 Nothelfer zu erkennen gaben und um eine Kapelle baten. Nachdem eine Magd auf wundersame Weise kurz darauf geheilt wurde, baute man eine Kapelle. B.Neumann plante die heutige Basilika 1740 so, dass der Schnittpunkt von Längs- und Querachse genau über dem Gnadenaltar lag. Diese Idee, die Erscheinung, also Jesus, in die Mitte der Kirche zu setzen, wurde zunächst aus Kostengründen vereitelt und dann nach Baustopp, heftigen Auseinandersetzungen, durch eine neue geniale Lösung Neumanns verwirklicht. Aus einem Bauskandal entstand eine der schönsten Kirchen Europas, der „Ballsaal Gottes“. Er kam, sagt Jesus, um uns die Fülle des Lebens zu geben. Dort und in allen Barock/Rokokokirchen, die wir später noch sehen sollten, ist diese annähernde Überfülle zu spüren. Eine rauschende Fülle: Ranken, Blätter, Blüten, Putten, Statuen, Stuck und Fresken in überreicher Zahl, das Paradies auf Erden. Die erste Messe durften wir dort am Gnadenaltar mit unserem Pastor feiern und sie war wie alle anderen, die noch kamen, auf ihre Art einzig, schön, weil sie das Herz berührte, weil immer auch andere Christen spontan teilnahmen, Frau Fischer die Lieder auf der Gitarre begleitete und wir zu einer wirklichen Gemeinschaft zusammenwuchsen.
In Bamberg bezogen wir für zwei Tage im Hotel die Zimmer, hatten gemeinsam Abendessen (übrigens hatten sie dort auch Kallfelzwein!!!) und ließen den Tag ausklingen. Der nächste Tag begann mit einer Stadtführung durch Bamberg. Die sehenswerte Altstadt ist seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen. Eine wirklich liebenswerte „Bierstadt“, wie Rom auf sieben Hügeln erbaut, daher „Fränkisches Rom“ genannt, aber auch wegen der Vergangenheit, als Zentrum des Römischen Reiches Deutscher Nation. Von den Stadtführerinnen erfuhren wir, warum das alte Rathaus von 1387 mitten im Wasser steht. Und im Dom, am Grab des heiliggesprochenen Kaiserpaares Heinrich II. und Kunigunde, zeigten sie uns die dargestellten Legenden aus dem Leben des berühmten Paares. Eine weitere Berühmtheit liegt dort begraben, nämlich Papst Clemens II., dessen Sarkophag mit Reliefs der vier Kardinaltugenden geschmückt ist. Im Karmelitenkloster, wo der ehemalige Kranken-hauspfarrer von Zell, Pater Stefan, eine zeitlang wohnte, befindet sich die Grabstätte des Bruders Alois Ehrlich, einem klostereigenen Kunstschreiner, von dem bis auf wenige Teile, die ganze Inneneinrichtung der Karmelitenkirche stammt. Er starb 1945 im Rufe der Heiligkeit, der Prozess ist noch im Gange. „Himmel, welch ein Bier“, soll jemand gesagt haben, also galt es auch die bayrische Bierkultur in der Brauerei Schlenkerla kennen zu lernen, ein Rauchbier, nicht Rausch-,sondern: Rauchbier. Gut!
Gößweinstein ist der größte Dreifaltigkeitswallfahrtsort Deutschlands, ebenfalls nach Plänen von B. Neumann erbaut, ein Luftkurort in der Fränkischen Schweiz. Die Wallfahrt geht zum Gnadenbild der freudenreichen Dreifaltigkeit. Ein Wallfahrtsmuseum beherbergt den umfangreichsten Bestand an Votivpuppen aus Wachs: Wickelkinder, Kinder und Erwachsene. Man erfährt, warum Menschen in allen Weltreligionen pilgern; außerdem können dort Zeugnisse menschlicher Schicksale erkundet werden. Die Weiterfahrt ging über Regensburg, wo wir die älteste steinerne Brücke kennenlernten, die nahezu 800 Jahre lang der einzige Übergang über die Donau war und natürlich den Dom. Messe feierten wir in der Basilika Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle, die ganz in der spielerischen Pracht des Rokoko erstrahlt. Hier hat Papst Benedikt XVI. 2006 die neue Orgel eingeweiht.
In Altötting angekommen, wurden wir mit unserem „hochwürdigen Pfarrer Diederichs“ freudig von Herrn Plankl empfangen. Es ist wirklich eine Luxus-unterkunft, die er sein eigen nennt, Zimmer in ganz individueller Gestaltung, die wir natürlich gegenseitig besichtigten. Da sagen sie immer: „Der liebe Gott wohnt in Frankreich“ - Dem ist wohl nicht so: „Altötting“, sage ich nur!
Das Zentrum der Stadt bildet der Kapellplatz, kein Marktplatz, sondern ein wirkliches geistliches Zentrum, mit der Gnadenkapelle als Mittelpunkt. In fünf Jahrhunderten sind Millionen hierher zum „Herzen Bayerns“ gepilgert. Auch Papst Benedikt, der nur 10 Autominuten entfernt in Marktl geboren wurde, pilgerte schon als Kind nach Altötting. Der achteckige Grundriss von ca. 700 weist auf eine Taufkapelle hin. Um 1330 kam das Gnadenbild, eine stehende Muttergottes mit dem Kind, in die Kapelle und im Jahre 1489 soll sich das Wunder ereignet haben, dass ein schon ertrunkenes Kind auf den Altar gelegt wurde und nach Gebeten wieder zum Leben erwachte. Nach einem zweiten Wunder nahm die Wallfahrt überregionale Ausmaße an. Der Umgang der Kapelle ist ausgekleidet mit 3000 Votivtafeln, ganz alte aber auch neue, die von Wundern bis zum heutigen Tage erzählen. Weitere 5000 Tafeln sind in anderen Räumlichkeiten untergebracht. Es ist zutiefst beeindruckend zu sehen, wie Menschen mit geschultertem Kreuz oder auch auf Knien betend ihre Runden im Umgang drehen im tiefen Glauben und Vertrauen auf Hilfe. Im Inneresten der Kapelle selbst, vor dem Gnadenaltar herrscht eine heilige Stimmung. Rechts vom Gnadenaltar kniet die Silberfigur des hl. Bruder Konrad, dessen Heiligsprechung vor 75 Jahren stattfand. In Wandnischen stehen die silbernen Herzurnen etlicher Wittelsbacher, Kaiser, Könige und Kurfürsten. Der Zustrom der Pilger war so groß, dass man immer wieder neue Kirchen errichten musste, die man rund um den Kapellenplatz anordnete. Wir hatten Führungen durch alle Kirchen, durften in der Basilika St.Anna, die 8000 Menschen fasst, nach der großen Pilgermesse einem Konzert auf der großen Marienorgel mit 7000 Pfeifen lauschen und wer wollte, durfte sogar beim Organisten stehen oder auch mitwirken. Außerdem haben wir uns das beeindruckende Panorama angesehen, durch das Menschen schon vor 100 Jahren regelrecht in das Karfreitagsgeschehen mit hineingenommen worden sind. Ein Film über den hl. Bruder Konrad zeigte uns sein beispielhaftes Leben in Frömmigkeit, voller Demut, voller Güte, Freundlichkeit und wohltätigem Dienst als Pförtner im Kapuzinerkloster. Anlässlich der Begegnungstage der Freunde und Förderer von Kirche in Not und der Eröffnung der neuen Schatzkammer „Haus Benedikt XVI.“ kam Kardinal Oskar Rodriguez Maradiaga angereist, den wir mit Kerzen und Singen vor unserem Hotel empfingen. Herr Plankl, unser fürsorglicher Hotelier, sich selbst mit: „Hier spricht der bayrische Rundfunk“ ankündi-gend, versorgte uns beim Abendessen immer mit den neuesten frohen Botschaften, so dass wir kein Ereignis versäumten. Als kulinarischen Höhepunkt gab es an einem Abend „Bayrisch-Römische Leibspeisen von Papst Benedikt“.
Einen Tag verbrachten wir in Salzburg, wo wir zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten geführt wurden: Mozart´s Geburtshaus, Dom, Festspielhäuser, Neue und Alte Residenz, Getreidegasse, Schloss Mirabell mit dem romantischen Mirabellengarten von 1690, die Konditorei Fürst mit den echten Mozartkugeln von 1890, die Franziskanerkirche, den schönen und sehr, sehr alten Friedhof der Erzabtei St.Peter, wo ganz berühmte Persönlichkeiten, Künstler, Gelehrte ihre letzte Ruhestätte fanden: Nannerl Mozart, Michael Haydn, Sigmund Haffner etc. In der Erzabtei St.Peter feierten wir eine sehr schöne Messe, da alles schon wunderbar geschmückt war, um am nächsten Tag den 87. Abt und 5. Erzabt P. Bruno Becker zu weihen. Passau war ein weiteres Ziel unserer Wallfahrt, das auch den Namen „Dreiflüssestadt“ hat, wegen des Zusammenflusses von Donau, Inn und Ilz. Mitten in der Altstadt erhebt sich der Dom St. Stephan, in dem die größte Domorgel der Welt erklingt mit 17 774Pfeifen und 233 Registern. Nach einer Messe in der Wallfahrtskirche Maria Hilf und anschließendem Konzert im Dom, konnte Passau auf eigene Faust erobert werden. Am Sonntag, dem 17. 05. nahmen wir an der Festmesse (75 Jahre Heiligsprechung Br. Konrad) in Altötting teil, die der Bischof von Passau, Wilhelm Schraml, hielt und unser Pastor konzelebrierte. Anschließend fuhren wir zur wahrhaft idyllischen Fraueninsel im Chiemsee. Bei sommerlichen Temperaturen eroberten wir die Insel mit ihren wunderschönen, blumenreichen Gärten, dem Fischerdorf, der Klosteranlage und die lauschigen Biergärten.Montag,18. 5., brachen wir morgens in Altötting, auf um über Würzburg dann nach Hause zu fahren. Nach einer kurzen Führung alter Kranen, alte Mainbrücke mit Heiligenfiguren, Dom St. Kilian mit Schönborn-kapelle von B. Neumann fanden wir uns in der Stiftung Juliusspital ein, um Messe zu feiern. Das ist wirklich zum Staunen. Der Würzburger Fürstbischof gründete 1576 die Stiftung, die bis heute Bestand hat trotz mancher Schicksalsschläge. Er verfügte: „Allerhand Sorten Arme, Kranke, unvermugliche, auch schadhafte Leut, die Wund- und anderer Arznei notdürftig sein, desgleichen verlassen Waysen und dann furüberziehende Pilgram und dörftige Personen, behandelt und betreut werden sollten.“
Heute noch akademisches Lehrkrankenhaus, setzt das Juliusspital die Idee des Stifters fort. Die 4. Spitalkirche dort ist im Charakter der Mittel-punktskirche gestaltet, d.h. Altar und Ambo sind auf einer Altarinsel in der Mitte der Kirche angeordnet, die Kirchenbesucher verteilen sich rundherum. Da schließt sich der Kreis, so wie zu Beginn in Vierzehnheiligen der Gnadenaltar die Mitte darstellte, so findet auch die letzte Messe unserer Wallfahrt statt. Mir aufgefallen war noch ein dreiteiliges modernes Bild, das die Orgel umrahmt. Ein Foto dieses Bildes habe ich vor einiger Zeit gesehen und innerlich den Wunsch gehabt es einmal im Original zu betrachten. Das war ein Geschenk, die Motive „Barmherzigkeit, Befreiung und Fürsorge“ nehmen Bezug auf die Aufgaben der Stiftung im Juliusspital. Abends gegen 22.00 erreichten wir wieder fröhlich singend Zell. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank unserem Busfahrer Wolfgang, toll, dem unermüdlichen Bussteward Hans, Rita Fischer für die Musik, Anni Görgen und Christel Schier für die Schals und natürlich unserem Pastor Diederichs für das stets offene Ohr bei allen Belangen, die super Vorbereitung und Durchführung!!! Danke an die ganze Gruppe es war harmonisch, lustig einfach schön und lehrreich.
Elke Brückner

Israel 2008

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Wallfahrt ins Heilige Land 2008

Ökumenische Pilgerfahrt der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden von Zell nach Israel

Vom 24. Februar bis zum 6. März 2008 hielt sich eine 33-köpfige Pilgergruppe aus ev. und kath. Christen der Zeller Gemeinden in Israel auf, um sich im Hl. Land unter kompetenter Führung, an den verschiedensten Orten der alt- und neutestamentlichen Geschehnisse zu erinnern bzw. sich als ökumenische Gruppe im Glauben zu erneuern. Auch weltlichere Ziele standen auf dem Programm, darunter Petra in Jordanien, die Nabatäerstadt des UNESCO-Welterbes. Unter äußerst ungünstigen Wetterbedingungen schlugen wir uns durch die atemberaubende Felsenschlucht bis zum Schatzhaus “Khazneh-al-Firaun” durch. Im Timna-Tal besuchten wir den Archäologischen Park, wo einst die Ägypter Kupferminen betrieben, anschliessend beeindruckte uns Ramon, der grösste Erosions-Krater in der Negev-Wüste. In der zugigen Nordkirche der nabatäisch-byzantinischen Stadt Avdat feierten wir einen ökumenischen Wortgottesdienst. Gleiches taten wir tags darauf in einer riesigen Zisterne auf der Bergfestung Herodes’ des Grossen Massada. Nach einem Bad im Toten Meer setzten wir unsere Besichtigungen in Qumran fort. Am See Genezareth im Kibbuz-Hotel En Gev schlugen wir unser Lager auf. Von dort starteten wir unsre Besuche am Berg der Seligpreisungen, in Tabgha, Capernaum, auf die Golanhöhen, nach Safed, fuhren mit einem Boot über den See Genezareth nach Tiberias, wanderten zu den Quellen des Jordan, verschafften uns einen Eindruck des Lebens in der antiken Stadt Caesarea Philippi, gelegen im heutigen Banyas-Gebiet am Fusse des Hermon-Berges. Auf dem Berg Tabor gedachten wir der Verklärung Christi, in Kana erlebten wir eine Hochzeitsfeier, in Nazareth besuchten wir die Verkündigungs- und die Josephskirche.
Nächste Stationen waren Meggido – mit dem biblischen Armageddon gleichgesetzt, dann Akko, Hafen- und Kreuzfahrerstadt mit Karawanserei und Rittersälen, in denen ein Lilienwappen an den Aufenthalt Ludwigs VII. erinnert.
Nach Caesarea Maritima, Haifa über Jaffa erreichten wir Jerusalem. Noch am Abend unserer Ankunft sogen wir die Atmosphäre an der westlichen Mauer, der „Klagemauer“, ein. Tags darauf erlebten wir die Altstadt von Jerusalem auf der Via Dolorosa, nachdem wir bereits vom Ölberg, in der Kirche „Dominus Flevit“ einen Blick auf die Stadt erhascht hatten.
An der Grabeskirche entstand unser Gruppenbild, das vom besten Einvernehmen der ganzen Gruppe zeugt. Selbstredend standen Felsendom, Zionsberg mit Adendmahlsaal und Dormitio-Abtei ebenfalls auf dem Besichtigungsprogramm. Im Israelmuseum im Schrein des Buches begegneten wir wieder jenen Schriften, die damals in den Qumran-Höhlen gefunden wurden. Am Modell der Stadt Jerusalem verschafften wir uns einen Überblick über ihre Entstehung und über das, was heute noch davon zu erkennen ist.
Nach der Besichtigung der Chagall-Fenster in der Synagoge des Hassadah-Hospitals fuhren wir nach En Karem, dem Geburtsort Johannes des Täufers. Nächstes Ziel war Yad Vashem, dem erschütternden Denkmal für die von den Nationalsozialisten ermordeten Juden.
In Bethlehem (West Bank) in der Geburtskirche trafen wir auf zahllose Pilgergruppen, die wie wir in die Geburtsgrotte hinabstiegen. In dem Kirchlein auf dem Hirtenfeld stimmten wir „Stille Nacht“ an, das Weihnachtslied, das in der ganzen Welt gesungen wird. Deshalb sangen die zufällig gerade anwesenden Kanadier und Malaysier mit uns – jeder in seiner Sprache. Es bleibt dies einer der wohl bewegendsten Momente unseres Aufenthaltes im Hl. Land.
Nach einer Station (mit ökumenischem Wortgottesdienst) in einer anderen Kreuzfahrerkirche in Abu Gosh, seiner Quelle wegen für das biblische Emmaus gehalten, wurde es Zeit, nach Tel Aviv zum Flughafen zu fahren.
Abschließend bleibt zu unterstreichen, dass Solidarität, gegenseitiger Respekt und Rücksicht sowie Ökumene innerhalb der Gruppe als Selbstverständlichkeit gelebt wurden, was sicherlich als ein wesentliches Element zu werten ist, das neben der wohl durchdachten Organisation des Reisebüros „Arche Noah Reisen“ zum guten Gelingen der ganzen Reise beigetragen hat.

Danielle LUDWIG

Lourdes 2007

Bericht Lourdes

Pilgerreise Lourdes vom 8. bis 15. Mai 2007

Fröhlich stiegen 48 Zeller und ihr Pastor, Herr Paul Diederichs, am 8.5.07 in den Bus ein. Voller Erwartung starteten wir gegen 08.00 Uhr in Richtung Lourdes. Unsere erste Zwischenstation, Ars-sur-Formans, erreichten wir gegen 17.oo Uhr. Sonnenschein und ein weißblauer Himmel be-grüßten uns. Schnell wurde das Gepäck in den Zimmern deponiert, und ab ging’s ins Städtchen. Unser Ziel, das Innere der Kirche des heiligen Pfarrers von Ars., Jean-Marie Vianney, bzw. dessen Schrein, erreichten wir jedoch nicht. Massen von Pilgern, und nicht nur Ältere, sondern auch Jugendliche und junge Familien mit Kindern, kamen uns entgegen. Wir erfuhren, dass in Ars sur Formans heute, 8. Mai , dem Geburtstag des hl. Pfarrers von Ars (* 08.05.1786), 8 Bistümer mit ca. 7000 Pilgern hier anwesend waren und für Berufungen gebetet haben. Wir konnten uns die Basilika Saint Sixt, welche erst nach dem Tode von J.M. Vianney erbaut wurde, jedoch abends während, bzw. nach unserer Messe anschauen. Der heilige Pfarrer von Ars ist insbesondere als Beichtvater für zahlreiche Pilger bekannt geworden, die bei ihm die Vergebung Gottes und den Seelenfrieden erlangten .
Mittwochs fuhren wir von Ars nach Paray-le-Monial, dem Ort, an dem der heiligen Maria Margareta Alacoque Jesus erschienen ist und ihr sein Herz gezeigt hat, das von der Liebe zu den Menschen erfüllt ist. Von Paray–le-Monial verbreitete sich sodann die Herz-Jesu-Verehrung in die ganze Welt. Ein sachkundiger, gut deutsch sprechender Einheimischer erklärte uns die Basilika und das Heiligtum, den Erscheinungsort. Auch erzählte er aus dem Leben der heiligen Maria Margareta Alacoque bzw. deren Beichtvater Claude de Colombiere. Nachmittaqs feierten wir Gottesdienst im Heiligtum
Heute, 10.05.07, steuern wir unser eigentliches Ziel, „Lourdes“, an. Eine lange Busfahrt, während der gebetet und gesungen wurde, erwartete uns. Nach 11-stündiger Fahrt erreichten wir gegen 20.00 Uhr das wunderschön am Gave de Pau gelegene Hotel „D’ Espagne“, von dem es nicht weit bis ins Stadtinnere und zum Heiligtum ist. Lourdes lockt und so schwärmen die meisten von uns noch am späten Abend zur Grotte und in die Straßen von Lourdes. Betende Pilger, Kerzenschein, Musik, offene Kneipen und Soldaten vieler Nationen erwarten uns. Seit 1958 treffen sich jedes Jahr Soldaten in Lourdes zur internationalen Soldatenwallfahrt. In diesem Jahr waren 35 Nationen – ein Zeller Pilger zählte die gehissten Fahnen – anwesend, u.a. Soldaten aus der Ukraine, Litauen, Kamerun, der Elfenbeinküste, Norwegen und der Slowakei, sowie die Schweizer Garde Die diesjährige Soldatenwallfahrt stand unter dem Leitwort: „Lasst Euch mit Gott versöhnen – Versöhnung und Friede für die Welt“. Es war schön, Gemeinschaft mit Soldaten aus unterschiedlichen Ländern zu erleben, mit ihnen zu beten, mit ihnen Rotwein zu trinken, und ihrer Musik, die tagsüber und nachts in den Straße von Lourdes bzw. bei verschie-denen Gottesdiensten erklang, zu lauschen. Miteinander beten, miteinander singen, mitein-ander sprechen hat auch unsere Gruppe näher zueinander gebracht, auch dies eine Gottes-erfahrung, die der eine oder andere machen durfte.
Am Freitagmorgen hieß es früh aufstehen. Wir besuchten die deutsche Messe in der Grotte, in der unser Pastor, Herr Paul Diederichs, die heilige Kommunion mit austeilte. Wir sahen viele Kranke die zu Maria beteten. Der Name Lourdes ist für die katholischen Christen in aller Welt mit Hoffnung auf Trost und Heilung in Körper und Seele verbunden. Für mich ist ein Wunder von Lourdes auch, dass hier behinderte und kranke Menschen einen Ort haben, an dem sie mit dabei sind: In Gemeinschaft mit Menschen und im Gebet vor Gott. Er ist aber auch verbunden mit dem Namen des Mädchens Bernadette Soubirous, dem in der Felsengrotte von Massabielle die Mutter Gottes erschien. So wandelten wir nachmittags auf den Spuren der heiligen Bernadette und besichtigten deren Geburtshaus, das Gefängnis, in welchem die verarmte Familie Soubirous eine Zeit lang mit 6 Personen ein Zimmer bewohnte, das ehemalige Pfarrhaus, das Hospiz, in welches Bernadette 1860 von den Schwestern aufgenommen wurde, um dem Zustrom der neugierigen Pilger zu entfliehen, und die damalige Pfarrkirche.
Höhepunkt des folgenden Tages waren der Ausflug zu den Grotten von Betharram und die abendliche Lichterprozession zusammen mit allen anwesenden Kranken und den Soldaten, Priestern und Bischöfen.
In den Grotten von Betharram sind 5 übereinanderliegende Gesteinsgalerien mit unterschiedlichen Gesteinsformationen zu besichtigen. Besonderen Spaß machte uns hier die Boots- und Zugfahrt. Abends dann die große Lichterprozession. Ausgerüstet mit Kerzen sammelte sich unsere Gruppe unterhalb der Kirche St. Bernadette. Wir mussten lange warten, bis wir uns in die Prozession eingliedern konnten, aber das von Herzen gesungene „Ave Maria“ der jungen Soldaten, der teils schwer kranken Kinder und Erwachsenen, unserer Gruppe, der Jugendlichen und jungen Familien entschädigte für alles und machte von innen froh. Lourdes ist ein Ort des Gebetes. Das gemeinsame Beten, die Stille vor Gott nachts an der Grotte, die Erfahrung des Lichtes in der Nacht und der großen Gemeinschaft der Kirche sind prägende Lourdes Erfahrungen, ich behaupte, für alle aus unserer Gruppe.
Unser letzter Tag in Lourdes ist da. Wir wollen unbedingt an der internationalen Messe in der unterirdischen Basilika St. Pius X, welche 1958 von Kardinal Roncalli, dem späteren Papst Johannes XXIII, eingeweiht wurde, um 10.00 Uhr teilnehmen. Bereits um 9.00 Uhr spazieren wir deshalb zum Heiligtum und stellen uns an. Und, Gott meint es gut mit uns, wir können in der Basilika Platz nehmen und mit allen Soldaten, Militärbischöfen, 280 Priestern und Gläubigen, insgesamt ca. 20.000 Menschen, die heilige Messe feiern. Wieder ein überwältigendes Erlebnis, welches sich fest in unsere Seele einbrennt.
Lebensweg – Pilgerweg – Kreuzweg: Nachmittags geht unsere Gruppe auf dem „Piedebad“ den Kreuzweg. 115 überlebensgroße Figuren aus Gusseisen zeigen das Leiden Christi. Bemerkenswert sind zwei sonst nicht übliche Stationen: „Das verschlossene Grab“ und „Die Jünger von Emmaus“. Abends heißt es Abschied nehmen. In der Kirche St. Bernadette lauschen wir letztmals der Militärmusik des Gebirgsmusik-corps von Garmisch Partenkirchen. Wir sitzen nochmals draußen, genießen das warme Sommerwetter, erzählen und trinken und pflegen Gemeinschaft mit unseren Mitpilgern.
Montag, 14.05.07 – Wieder erwartet uns eine lange Busfahrt. Nach der heiligen Messe in der Krypta in Lourdes fährt der Bus uns nach Nevers. 1866 kam Bernadette nach Nevers, um im dortigen Kloster als Nonne zu leben. Bernadette hatte es hier nicht leicht. Würde eine kranke und ungebildete Schwester überhaupt ins Konvent passen? Die Mitschwestern, insbesondere die Novizenmeisterin in Saint Gildard hatten nicht alle das rechte Verständnis für die einfache Bernadette. Doch Bernadette nahm ihren Kreuzweg klaglos an und lebte bis zuletzt nach ihrem Motto „Ich werde keinen Augenblick leben, den ich nicht liebend verbringe“. Am 16.04.1879 verstarb Bernadette. Ihr Leichnam ruht seit 1925 in einem Sargschrein in der Kapelle des Espace Bernadette. Hier feierten wir am 8. Tag unserer Pilgerreise die heilige Messe. Auch die letzte Busetappe bringen wir gut hinter uns. Gegen 22.00 Uhr erreichen wir glücklich und wohlbehalten Zell.
Wir danken unserem Pastor, Herrn Paul Diederichs, für die Organisation der Pilgerreise, die uns alle ein Stück weiter auf unserem Weg zu Gott gebracht hat. Wir freuen uns schon auf Israel.
Marlies Stoecker