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St. Remigius in Alf

Die Pfarrkirche "St. Remigius" in Alf
Sie finden unsere Kirche in der Nähe des Kreisels in Alf

St. Remigius, Alf mit dem Glockenturm

Aktuelles

Kinderbibelvormittag im Pfarrheim Alf
für Vor- und Grundschulkinder der Pfarrgemeinden Alf, Bullay, Neef und St. Aldegund

Thema:
„Du hast uns Deine Welt geschenkt!“
- die Geschichte
von Noah und der großen Flut

Termin:
17. Oktober 2015, 9.00 bis 13.00 Uhr


Mehr infos und Anlmeldeformular findet ihr hier [19 KB] .

Chronik der Pfarrei

Chronik der Pfarrei Alf
Alf
(Alve) ist keltisch-römischen Ursprungs und wurde im Jahre 963 erstmals urkundlich erwähnt. Ehemals zur Herrschaft der Burg Arras gehörend, wird der Ort in einer Urkunde 1144 als „Biscovesalve“ = Bischofs-Alf bezeichnet und war demnach zu dieser Zeit erzbischöflicher Besitz. Um 1220 wird eine Kirche !“Alve ecclesia“ bezeugt. Alf war also zu diesem Zeitpunkt schon selbständige Pfarrei. Pfarrpatron ist der hl. Remigius, der im Jahre 1337 erstmals als solcher erwähnt wird.
Die Pfarrei Alf wurde 1473 mit ihrer damaligen Filiale St. Aldegund dem Kollegiatstift Pfalzel unterstellt. Das Stift hatte jedoch schon lange vorher das Zehntrecht in beiden Orten.
In den Jahren 1733/34 erfolgte ein Neubau der Pfarrkirche mit einem höheren Glockenturm, der heute noch gut erhalten ist. Beim Bau des Turmes sollen römische Fundamente festgestellt worden sein. 150 Jahre später plante man eine Erweiterung der Kirche, da die Einwohnerzahl des Ortes stark gestiegen war, und die Kirche die Gottesdienstbesucher nicht mehr fasste. Dabei ergaben sich jedoch technische Schwierigkeiten und so wurde 1892-94 eine neue Kirche im neugotischen Stil etwas weiter nördlich gebaut.
Danach wurde die alte Kirche bis auf den hinteren Teil des Kirchenschiffes abgerissen und dieser der Zivilgemeinde zur Errichtung eines weiteren Schulsaales überlassen. Später nutzte die Kirchengemeinde wiederum das Gebäude und nach einigen Umbauten im Laufe der Jahre dient es jetzt als Pfarrheim.

Beachtenswert ist auf dem Vorplatz, links neben der Altargruppe, der Schmerzensmann, bezeichnet als „Christus in der Rast“, aus der Mitte des 16. Jahrhunderts.

Die Ausstattung der Kirche stammt größtenteils aus der Zeit ihrer Erbauung. Die Bildfenster in den Seitenschiffen mit Szenen des Neuen Testaments sowie das rechte und linke Fenster in der Fassade der Kirche datieren aus dem Jahr 1921.

Die Muttergottesstatue, Nachbildung einer Madonna des 14. Jahrhunderts aus Böhmen, ist neueren Datums. Das Original befindet sich im Kunsthistorischen Museum in Wien und gehört in die Rubrik der „Schönen Madonnen“.
Bei einer Außen- und Innenrenovierung der Kirche in mehreren Abschnitten, die schon 1986 begonnen wurde und 1996 zum Abschluss kam, wurde auch eine Ausmalung im Stil des Art Deco aus dem Jahre 1932, die zwischenzeitlich übermalt worden war, wieder hergestellt.
Einmalig im Bistum Trier ist die künstlerische Gestaltung der Chorwände in Sgraffiti-Technik.

Das jüngste Schmuckstück unserer Kirche ist der 2008 angefertigte Osterleuchter. Er ist gestaltet mit Symbolen des Lebens und Todes und ist als Einheit mit der Osterkerze letztlich Sinnbild der Auferstehung.

Zusammengestellt 2010 von H. Bauer