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St. Maria Magdalena in Bullay

Aktuelles

Auslage des Pfarrbriefes Zeller Hamm in Bullay:

Ab Januar 2017 wird der Pfarrbrief an folgenden Stellen zu Mitnahme ausgelegt:
in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena,
im Kindergarten St. Maria Magdalena,
im Edeka-Markt Nelius,
im Cafè Görgen
und bei Blumen Mohr.

Berichte Bullay f. dich u. mich

Begeisterte beim Bingo in Bullay
„Bullay- für dich und mich“ und der TSV Bullay/Alf haben eingeladen

Über vierzig Gäste vom Säugling bis zum Überneunzigjährigen erleben im Vorraum der Bullayer Mehrzweckhalle einen interessanten Herbstnachmittag. Nach Kaffee- und Kuchengenuss lauschen die Besucher dem informativen Vortrag der Firma Hörakustik Becker rund um das Thema „Gutes Hören und Verstehen“. Beim anschließenden Glücksspiel konnten die Teilnehmer gleich ihr Hörvermögen testen. Die Spielleiterinnen Alison Sausen und Julie Kaisen rufen die Glückszahlen, die auf den aus der Glückstrommel gezogenen Kugeln stehen, lautstark auf und beobachten die Spieler, die die genannten Zahlen auf ihren Notizblättern ankreuzen. Hat man eine Fünferreihe von Glückszahlen auf seinem Zettel zu verzeichnen, signalisiert ein lauter „Bingo“ Ruf, dass man als Sieger aus der Spielrunde hervorgeht und einen Preis in Empfang nehmen darf. Und dafür haben die Damen vom TSV Bullay/Alf reichlich gesorgt. Sie überraschen mit Sekt-, Wein-, Süßigkeiten- und Buchpräsenten. Zum Ausklang der Veranstaltung zeigte Heinz M. Müller auf dem neuen großen Bildschirm in der Halle Fotos vom Bingo Nachmittag des Vorjahres sowie einige Herbstimpressionen.
Die Kooperation „Bullay- für dich und mich“ lädt schon jetzt zu den nächsten Veranstaltungen ein:
Treffen des Literaturkreises in der Pfarrbücherei, Alte Poststraße 6 am Montag den 2. Dezember 2019 um 18:00 Uhr und zur Weihnachtsfeier für Jung und Alt in der Mehrzweckhalle am Donnerstag den 12. Dezember 2019 um 15:00 Uhr.

Heinz M. Müller


Ulrike Platten-Wirtz entführt die Bullayer in ihre Hunsrücker Krimiwelt.
Bei schummrigem Licht, Herbstlaub und stachelige Kastanien, dekorativ drapiert auf den Tischen liegt im Schein einer grünen Stehlampe der neue Kriminalroman mit dem Titel “Himmelfahrt“ der Autorin und freien Journalistin Ulrike Platten-Wirtz auf dem Pult. Die Ehrenamtlichen von „ Bullay- für dich und mich“ haben in der Mehrzweckhalle alles vorbereitet für die Lesung der Tatort-Begeisterten aus Mittelstrimmig, die die etwa 40 Zuhörerinnen und Zuhörer von Beginn an zu fesseln weiß und diese mitnimmt auf die Höhen des Hunsrücks, wo ihr Roman spielt. Die Orte und Schauplätze sind real, während Personen und Handlung frei erfunden sind. Es gilt für den Kriminalhauptkommissar Jan Berger die Umstände um den Tod einer jungen Nonne im Kloster Himmelfahrt, das im Seitental der Mosel liegt, aufzuarbeiten. Auch Franka Fröhlich, die sympathische Lokalreporterin, spielt, wie im ersten Krimi „Überm Abgrund“, wieder eine tragende Rolle. Die Ereignisse überschlagen sich. Eine mysteriöse Brandserie hält den Bürgermeister Friedhoff, sowie Polizei und Feuerwehr im Hunsrückort Mörsdorf zusätzlich auf Trapp. Die Zuhörerinnen und Zuhörer lassen sich immer tiefer in den Bann des Geschehens ziehen. Die Autorin liest sicher, engagiert und lebendig. Der flüssige Sprachstil, die ideenreiche Wortwahl als auch die authentische Schilderung machen die Qualität des Krimis aus. Am Ende des Vortrages - man hätte noch länger zuhören können - bleibt die Spannung erhalten. Die Gäste bekommen Lust auf ein lesenswertes Buch, das im Kontrast-Verlag erschienen ist.
Für den Donnerstag, den 14. November um 15.00 Uhr lädt die Initiative „Bullay- für dich und mich“ gemeinsam mit dem TSV Bullay/Alf zum Bingo Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in die Mehrzweckhalle ein.
Am Montag, den 2. Dezember um 18.00 Uhr findet der nächste Literaturkreis in der Pfarrbücherei (Alte Poststraße) statt.
Heinz M. Müller


Peter Friesenhahn angelt in Bullay viele Fans
Bei seinem Auftritt bei „Bullay- für dich und mich“ liest der Schriftsteller, Musiker und Filmemacher aus Pünderich in der Bullayer Mehrzweckhalle vor achtzig Gästen aus seinem Buch „Flussgeschmack“ und ergänzt seine Worte mit Filmbeiträgen. Friesenhahn möchte die Geheimnisse der Mosel ergründen. Wo kommt sie her? Was macht sie aus? Wo geht sie hin? Friesenhahn sucht, entdeckt, betrachtet und analysiert die faszinierende Flusslandschaft und ihre Menschen auf ganz persönliche Weise durch die Brille eines Künstlers und mit der Nähe eines Betroffenen. Dabei ist viel Witz und Ironie, auch Bewundern, Offenlegen und Kritik, von der er sich selber nicht ausnimmt; wenn er zum Beispiel seinen Umgang mit den Moselfischen als jugendlicher Angler, oder den Übergang vom Weinkonsum in einen Vollrausch schildert. Friesenhahn gibt ein umfassendes Bild vom Fluss und seinen Bewohnern. Die Buchkapitel verraten die Themen, wie: Der Wein in der Wiege - Die Feste - Der Moselsommer – Das Hochwasser - Der Moselwinter - Die Wanderwege - Die Schiffe, um nur einige zu nennen. Man spürt den Stolz des Autors, Mosellaner zu sein, auch dass ihn Einiges befremdet. Der Künstler schildert den Mosellaner als Bewahrer, Naturfreund, Geschäftsmann und Stimmungskanone. Es stellt sich die Frage: Wo geht es hin? Wer oder was wird in Zukunft die Mosel bestimmen?
Die Gäste in Bullay jedenfalls haben aufmerksam zugehört und zugeschaut, haben sich eingelassen auf eine spannende, humorvolle Reise, beeindrucken lassen von stimmungsvollen Fotos und haben den Flussgeschmack in ihrem Glas Moselwein ehrfürchtig kredenzt.
Der Abend durfte nicht enden ohne den Kultvortrag von André Scheidt, der mit seinen neunzig Jahren als Ältester im Saal eine Predigt von Pastor Elimar Weibler aus den achtziger Jahren vorlas. Es gab viel Beifall für Friesenhahn, Scheidt und das Team von „Bullay- für dich und mich“ für die gelungene Organisation sowie für die gute Bewirtung. Heinz M. Müller


Konzert mit dem Duo Helmut Halbleib und Michael Mons
beschert „Bullay- für dich und mich“ Rekordbesuch
in der neu renovierten Mehrzweckhalle
An die hundert Gäste genießen die Atmosphäre in dem weiß strahlenden Vorraum der Bullayer Mehrzweckhalle. Pünktlich zum Veranstaltungstermin sind die Bauarbeiten in den Räumen beendet, was Bürgermeister Matthias Müller stolz in seinem Grußwort erwähnt. Die gewonnene überaus beeindruckende Akustik im Saal kommt den Musikern Helmut Halbleib und Michael Mons merklich zugute. Gekonnt und sicher, in profihafter Manier, tragen sie ihre Songs und Balladen, meist zweistimmig gesungen, vor. Halbleibs erstaunliches Gitarrenspiel mit seinen schnellen Wechseln zwischen rhythmischen und melodischen Elementen vollendet den perfekten Klang. Andächtig lauschen die Zuhörer dem zweieinhalbstündigen Vortrag und sparen nicht mit Applaus. Auch die Vertreter der türkisch/islamischen Gemeinde, unter ihnen der Imam Yusuf Akdag sowie der Vorsitzende Fikret Akin, zeigen sich begeistert von dem gelungenen Konzert. In der Pause werden alle Anwesenden von den Damen von „Bullay-für dich und mich“ mit Getränken reichlich versorgt und zum kalten Büffet gebeten. Am Ende der Veranstaltung bedankt sich Silke Heinermann, sichtlich beeindruckt vom Erfolg, im Namen der Kooperation herzlich bei Musikern, Publikum und Helfern. Die Dankeschön-Gage aus dem Spendentopf stellen Halbleib und Mons der Kunga-Ruandahilfe e.V. zur Verfügung.
Heinz M. Müller


Mehr gesellig als rebellisch
Offene Musikprobe von „Bullay-für dich und mich“ macht großen Spaß

Etwa 30 Musikbegeisterte treffen sich im Bullayer Pfarrsälchen unterhalb der Kirche zum Singen, Musizieren und Zuhören. Darunter auch einige Gäste, die ihre eigenen Instrumente, sei es Gitarre oder Mundharmonika, mitgebracht haben, um das Duo Henricus & Micha gekonnt zu unterstützen. Von Beginn an springt der Funke auf die Zuhörer über. Im Raum entsteht ein harmonischer Chorklang als Heimat, Wanderlieder und Schlager angestimmt werden. Bei Wasser Wein und Salzgebäck wird geschunkelt und nicht mit Applaus gespart. Die Bereitschaft sich auch auf englischsprachiges Liedgut einzulassen wächst, da die Songs teilweise übersetzt und deren Interpreten und Autoren kurz vorgestellt werden. So kommt auch der kritisch politische Aspekt des Mottos „gesellig /rebellisch“ u.a. in Donavans Protestlied „Universal Soldier“ oder in Bob Dylans Erfolgssong „Die Antwort weiß ganz allein der Wind“ zu tragen. Spätestens als vor den geforderten Zugaben beim Gassenhauer „Sierra Madre del Sur“ sich die Hände in Höhe streckten ist die/der Letzte im Saal von der Gemeinschaft stiftenden Kraft der Musik infiziert.
Die nächste Veranstaltung von „Bullay- für dich und mich“ findet am Donnerstag, den 25. Juli um 18.00 Uhr als türkisch/deutscher Begegnungsabend im Gemeindesaal der Moschee „Am Grünen Weg“ in Bullay statt.
Heinz Müller

Pfarrkirche

Katholische Pfarrkirche St. Maria Magdalena:
Im Jahr 1617 wurde in Bullay eine kleine Kapelle mit angrenzendem Friedhof erbaut; das alte katholische Kirchlein stand am heutigen Lindenplatz und war als selbstständige Pfarrkirche eine der ältesten an der Mosel. Im Jahr 1867 war dieses Kirchlein in einem schlechten Zustand und fasste kaum die Hälfte der Einwohner. So wurde der Bau einer neuen Kirche erforderlich. Das alte Kirchlein wurde 1877 abgerissen. Im November 1869 wurden erste Pläne verworfen und im April 1870 der Architekt August Rinklake aus Düsseldorf mit dem Neubau einer Kirche im gotischen Stil beauftragt. Am 27. August 1871 war die Grundsteinlegung der Kirche, der Bau der Kirche erfolgte durch Maurermeister Röder aus Alf. Das Kirchenschiff war in Ost-West-Linie zur Mosel hin gerichtet, einen Glockenturm gab es nicht, nur eine Turmspitze auf dem Kirchenschiff. Die Kosten für Rohbau, Empore und Kirchengestühl beliefen sich auf 11.772 Thaler. Im September 1873 wurde die Kirche eingesegnet und der Benutzung übergeben, die feierliche Einweihung erfolgte jedoch erst im September 1875 durch Bischof Dr. Eberhard
von Trier. Sie erhielt den Namen „Kirche der Heiligen Maria Magdalena“ und war der Pfarrei Merl unterstellt. In der Kirche befinden sich ein Magdalenen-Kirchenaltar, eine Kreuzigungsgruppe aus dem 16. Jahrhundert sowie eine spätbarocke Magdalenenfigur. Die alte aus dem Jahr 1880 stammende Orgel wurde 1922 ersetzt.Unter Vikar Heinrich Lüssem konnte die Kirche im Jahr 1936 völlig neu gestaltet werden. Das ehemalige Längsschiff der Kirche wurde nun als Breite genommen und die Kirche in Richtung Süden erweitert. Sie bot nun den dreifachen Raum, auf einen Turm musste weiterhin aus finanziellen Gründen verzichtet werden. Die Glocken hingen an einem überdachten Gerüst im Pfarrgarten. Nachdem Bullay nun seit einigen hundert Jahren nur als kirchliche Kapellengemeinde gegolten hatte, die Merl unterstellt war, wurde sie am 18.
August 1943 zur Pfarrei erklärt. Bereits 1949 begannen die Arbeiten am Fundament eines Kirchturms, der in den Jahren 1952 und 1953 einschließlich Glockenstuhl und einer neuen Glocke innerhalb kurzer Zeit fertig gestellt wurde. Das elektrische Geläut verfügt über drei Glocken (eine Glocke aus der alten Kirche von 1776, eine Glocke 1930 umgegossen und eine Glocke von 1951) und wurde erstmals am Weihnachtsfest 1953 geläutet. Da die Kirche im Krieg durch Artillerietreffer stark gelitten hatte und fast die gesamte Verglasung vernichtet war, erfolgte 1956 die Erneuerung des Außenputzes. Der bergseitige Eingang
wurde völlig neu gestaltet und das Innere der Kirche renoviert. Im Zusammenhang mit dem II. Vatikanischen Konzil, das 1965 endete, wurden in der Bullayer Kirche
umfangreiche Veränderungen vorgenommen, die 1975 abgeschlossen wurden. Es wurde eine Kassettendecke eingezogen, die Orgel- und Emporenverkleidung modernisiert, Kanzel und Kommunionbank entfernt und der Altar gegen einen Altartisch mit Pult aus portugiesischem rosafarbenen Marmor getauscht, der durch Bildhauer Scherl aus Wittlich gestaltet wurde.
Am 22.07.2012, dem Patronatsfest, wurde im Altar der Kirche eine Reliquie der Seligen Mutter Rosa Flesch beigesetzt. Als Margaretha Flesch wurde sie am 24. Februar 1826 in Schönstatt bei Vallendar geboren und starb am 25. März 1906 im Kloster Marienhaus bei Waldbreitbach. Sie war die Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen von der allerseligsten Jungfrau Maria von den Engeln. Mutter Rosa wurde 2008 von der katholischen Kirche seliggesprochen.

Sehenswert in der Bullayer Kirche sind der Seitenaltar (Retabel), eine Kreuzigungsgruppe und die Marienfigur:

Das Retabel (Seitenaltar / Altaraufsatz) ist eine Bildwand aus Sandstein, die in der Bildhauerwerkstatt Hofmann in Trier gefertigt wurde und 1618 errichtet wurde. Stifter ist Pastor Daniel Engelen. Es hat in der Kriegs- und Nachkriegszeit viele Jahre auf dem Speicher gelegen und wurde nach der Restaurierung am Pfingstfest 1975 an der derzeitigen Stelle wieder aufgestellt. Die Inschrift lautet übersetzt: “Zur Ehre Gottes, des Dreieinigen und des Höchsten und des Mächtigsten und zur Ehre der Jungfrau Maria Magdalena und der anderen Heiligen Petrus und Paulus trug dafür Sorge, dass dieser Altar errichtet wurde der ehrwürdige Herr Daniel Engelen, Rektor aus Mergenburgh (Marienburg), Pastor in Boley (Bullay) im Jahre 1618. Er war standhaft im Glauben und in der Hoffnung und in der Liebe“.
Die Kreuzigungsgruppe stammt aus der Zeit um 1520. Wann und woher diese Gruppe nach Bullay kam, ist nicht bekannt.Unter dem Kreuz des Herrn stehen rechts Maria Magdalena und links sein Lieblingsjünger Johannes. Am Fuß des Kreuzes
kniet Maria Magdalena, die Schutzpatronin von Bullay. Pfarrer Franz Hoefer ließ die Gruppe vom Restaurator Franz Niespor aus Zell-Kaimt wiederherstellen und im Dezember 1978 an seinem derzeitigen Platz aufstellen.
Die Figur der Maria Magdalena stammt aus der Zeit um 1750/70, ihre Herkunft ist nicht bekannt. Im bäuerlichen Barock dargestellt trägt sie einen Salbentopf und ein Leinentuch; sie ist auf dem Weg zum Grab, um dort den Leichnam des Herrn zu salben.
Kapelle im Tal:
Die Kapelle im Tal wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut; sie ist bereits in einem Flurstückplan von 183 verzeichnet. 1978 wurde die Kapelle umfassend saniert, dabei wurde das Dach neu eingedeckt, die Eingangstür erneuert,
die Fenster wurden bleiverglast und die Kapelle wurde innen und außen neu gestrichen. (Backsteinfassade, um 1900)
Magdalenen Kapelle:
Die gotische Kapelle wurde 1657 gebaut. Ein Gedenkstein an der Außenwand rechts neben dem Eingang erinnert an die Stifter Johannes und Margareta Peule. Die Inschrift lautet übersetzt: „Diese kleine Kapelle wurde geschaffen von Johannes Peule und Margareta seiner Ehefrau im Jahre 1657“. Im Jahre 1688 wurde ergänzend die Deckenmalerei geschaffen. Auf Holz gemalt, zeigt sie in der Mitte
die Hl. Dreifaltigkeit, ringsum 12 Darstellungen aus dem Rosenkranz (Lebensweg Christi), an der Altarwand das Jüngste Gericht mit den Hl. Johannes und Margareta (ein Hinweis auf die Stifter) und der Jahreszahl 1688. Darüber sind die vier Evangelisten zu sehen und über dem Eingang das Bild der Hl. Magdalena. 1969 wurde die Magdalenenkapelle restauriert.
Die Figur des guten Hirten vor dem Eingang in die Kirche

Friedhof:
Nachdem der alte Friedhof am Lindenplatz bereits seit 30 Jahren nicht mehr für
Begräbnisse frei gegeben war, wurde er 1949 eingeebnet und die Friedhofsmauer
abgebrochen. 1913 wurden erste Pläne zur Verlegung des Friedhofs gemacht, jedoch 1919 aus Kostengründen aufgegeben. Erst im März 1924 wurde der neue Friedhof „Auf der Purth“ beantragt und im Jahr 1925 eingeweiht und belegt.

(Texte und Bilder: Bernward Große Sandermann, Vorsitzender PGR Bullay)