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Marienburg

Jugendbildungssstätte Marienburg

Die Jugendbildungsstätte Marienburg/Zell ist ein Tagungshaus für Jugendliche und Erwachsene in einmaliger Lage.
Hauseignung: Für Freizeiten, Klassen, Seminare, Musikproben, private Feiern
Verpflegung: Vollverpflegung
Kapazität: 116 Betten in verschiedener Ausstattung

Anmeldung:
Jugendbildungsstätte Marienburg
56856 Zell
Tel: 06542/9368-0
Fax: 06542/1591
Email: tbtmbh@t-online.de

Fachstelle Jugend Plus

Neben dem Tagungshaus ist die Marienburg eine der bekanntesten Stellen für Jugendarbeit im Bistum Trier. Seit langer Zeit verfolgt diese Ziele die "Fachstelle Jugend Plus" Marienburg (wie sie jetzt genannt wird).
Mehr über die Fachstelle und die Kirche der Jugend Marienburg lesen Sie im nachfolgenden Artikel oder wählen Sie den direkten Link zu der Fachstelle Jugend Marienburg.


Kirche der Jugend Marienburg
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damit der Glaube jugendlich bleibt

Die Kirche der Jugend Marienburg hat mit Sicherheit einen ganz eigenen Stellenwert für die Landkreise Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich und für das Bistum Trier. Da sie seit 1957 an der Jugendbildungsstätte Marienburg bei Zell an der Mosel angesiedelt ist, hat sie schon eine lange eigene Geschichte in der kirchlichen Jugendarbeit. Seitdem sie 2006 jedoch als eine von drei „Kirchen der Jugend“ im Bistum neu akzentuiert wurde, hat sich ihr Profil und Angebot durch regelmäßige Planungsworkshops mit interessierten Jugendlichen und Erwachsenen neu entwickelt.

Die Aufgaben der Kirche der Jugend Marienburg sind mit zwei Bewegungen zu beschreiben: Gemäß dem Bibelwort „Kommt und seht“ (Joh 1,39a) lädt der Kirchenraum alle Interessenten (Jugendliche, Familien mit Kindern, Gäste der Jugendbildungsstätte, aber auch Wanderer und Touristen, die im Sommer zu Tausenden kommen, usw.) ein zu den regelmäßigen Sonntagsgottesdiensten (jeweils 11:30 Uhr), zu gestalteten Kar- und Ostertagen, Gottesdienstreihen im Advent und in der Fastenzeit, Bilderausstellungen, inhaltlichen Kinonächten, Wochenenden usw. Daneben gibt es aber auch die entgegen gesetzte Bewegung „Geht hinaus“ (nach Mt 28,19a), in der die haupt- und ehrenamtlich Verantwortlichen in Pfarreien, in die umliegenden Dekanate Cochem-Zell, Karden-Martental, Bernkastel und Wittlich, und zu den Orten gehen, an denen junge Menschen leben. Dies geschieht etwa durch die monatlichen Abendlobe mit Gesängen aus Taizé, durch Auftritte der großen Chorprojekte „Junger Chor Marienburg“ und „beziehungsWeise“, durch Impulse, Gottesdienste und Angebote in Schulen, bei der Firmvorbereitung und bei anderen Gelegenheiten.

Jugendliche bei einer Gruppenleiterschulung 2009

Team der Kirche der Jugend
Zum Team der Kirche der Jugend gehören zurzeit an:
Jugendpfarrer Jan Lehmann,
Pastoralreferent Armin Surkus-Anzenhofer
und
Gemeindereferentin Birgit Laux,
unterstützt von Evelyn Tschepe und Andrea Schnitzius im Büro.
Außerdem ist ihr die Fachstelle Kirchenmusik unterstützend zugeordnet. Es gibt ehrenamtliche Küster- und Musikerteams und natürlich eine Reihe Ehrenamtlicher, die sich in den verschiedenen Planungs- und Projektgruppen engagieren und ohne die Kirche der Jugend nicht möglich wäre. Die Kirche der Jugend Marienburg ist im wahrsten Sinne des Wortes jederzeit offen für alle Menschen, die gerne kurz einen Ort der Ruhe und Stille oder einen lebendigen Gottesdienst suchen, oder die Kirche als Raum mal ganz anders gestalten und erleben wollen.

Vier „M`s“ bestimmen die Arbeit des Teams: Mitbestimmung, Musik, Miteinander und Mehr vom Leben. Mitbestimmung wird beim Team „Kirche der Jugend Marienburg“ großgeschrieben. Sie wird umgesetzt bei den Planungstreffen der Projekte des Jungen Chors Marienburg 2010 „Gott der Baumeister“ oder bei Planungsworkshops zur Jahresplanung und zu einzelnen Angeboten. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Musik in den besagten Chorprojekten, bei mehreren Singfreizeiten (Wochenenden und ganze Wochen), bei der Sommermusikwerkstatt in Kooperation mit einem benachbarten Dekanat und Jugendlichen in der Firmvorbereitung. Auch das ökumenische Miteinander wird großgeschrieben in der Besetzung der Teams, in der gemeinsamen Feier von Schulgottesdiensten und Abendloben. Mehr vom Leben und Tiefergehen soll möglich werden etwa bei einer Gottesdienstreihe im Advent „Jesus On Tour“, bei den Kar- und Ostertagen 2010 „Auf Leben und Tod“ und bei „Spirituellen Marienburger Gesprächen“ und dem Ökumenischen Kreuzweg der Jugend in das Fastenzeit 2010.

Abschluss des Jugendkreuzweges 2009 in der Marienburger Kapelle


Gottesdienste auf der Marienburg
In der Kapelle auf der Marienburg können Sie jeden Sonntag um 11.30 Uhr eine Messe mitfeiern. Sondergottesdienste, vor allem für Besucher der Jugendbildungstätte, sind mit dem Jugendpfarrer Jan Lehmann abzusprechen. Sie erreichen ihn unter der Nummer der Fachstelle Jugend Marienburg: 06542/901353.


Geschichtliches über die Marienburg
Die Mutterkirche von Kaimt, die schon von der Äbtissin Adela von Pfalzel (um 650) in der Gemarkung Kaimt gestiftet wurde, aber im Jahre 920 erstmalig genannt wird, ist die Petruskirche auf dem Berg, die heutige Marienburg. Hier hatte das Landkapitel Kaimt seinen Sitz, dem auch die anderen Pfarrgemeinden im Zeller Hamm zugezählt wurden. Lange Zeit blieb die Kirche auf dem Berg auch die Pfarrkirche von Kaimt. Das Patronatsrecht hatte der Abt von Springiersbach, er lies hier einen Neubau für ein Frauenkloster errichten. Die adeligen Klosterfrauen lebten nach der Regel des hl. Augustinus. Am 18. Oktober 1157 nahm der Trierer Erzbischof Hillin die feierliche Einweihung der neuen Klosterkirche auf den Namen „ der reinen und makelosen Jungfrau Maria“ vor. Erzbischof Heinrich von Trier (+1286) verstärkte die Befestigung der Marienburg. Der Kirchenneubau erhielt Ende des 15. Jahrhundert einen neuen Chor, um 1510 eine neue Sakristei. Ottilie v. Kesselstadt war die letzte Meisterin des Klosters, da Erzbischof Richard v. Greiffenklau es am 6. Oktober 1515 aufhob 1621 lag alles in Trümmern. Die Kirche wurde wieder Wallfahrtsort und erfuhr 1677 und um 1700 eine Wiederherstellung. Bald darauf fand eine abermalige Zerstörung statt. Als Nationaldomäne wurde die Burg von der Französischen Regierung um 1800 auf Abbruch versteigert und fand danach mehrere private Besitzer. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie vom Bistum Trier erworben, das ein Zentrum für die kath. Jugendarbeit hier errichtete. Heute ist die Marienburg mit einem Restaurationsbetrieb nicht nur ein Ort von landschaftlicher Schönheit und geschichtlicher Denkwürdigkeit, sondern auch ein Bauwerk von kunstgeschichtlichem Interesse. .

Einen ausführlichen Bericht finden Sie zudem im Internetlexikon Wikipedia.