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Willkommen

Grüß Gott
und herzlich willkommen auf der Internetpräsenz der katholischen Pfarreien am Zeller Hamm (Moselschleife).

Sie sehen die Bilder unserer 10 Pfarrkirchen.
Wenn Sie eins davon anklicken, kommen Sie automatisch auf die Seite der gewünschten Pfarrei.

Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft!

In Zeiten von Corona-Krise wollen wir unseren Beitrag dazu leisten,
dass möglichst wenige Menschen dem Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus (COVID-19) ausgesetzt werden.
Deshalb finden bei uns bis auf weiteres keine öffentlichen Gottesdienste mehr statt.
Die Priester feiern weiterhin für Sie die Heilige Messe.

Das Pfarrbüro ist für den Publikumsverkehr geschlossen.
Die Beerdigungen finden als Wortgottesdienste auf den Friedhöfen im engsten Familienkreis statt.

Leider müssen wir auch die Hauskommunion weglassen.
Aber alle, die ein Bedürfnis haben, mit einem der Seelsorger zu sprechen, können sich gerne melden unter der Nummer des Pfarramtes: 06542-4536.

Wir laden Sie herzlich ein, weiterhin die Heilige Messe mit uns zu feiern:

Am kommenden Sonntag um 10:30 Uhr aus der Klosterkirche in Beilstein.
Klicken Sie unsere Facebookseite: Pfarreien Cochem-Zell an.
Die Übertragung startet erst einige Minuten vor dem Beginn des Gottesdienstes. Unter Umständen brauchen Sie neben dem PC auch noch Boxen, falls der Ton zu leise ist.

Wir feiern werktags jeweils um 18:00 Uhr in einer anderen Kirche unserer Pfarreiengemeinschaften Beilstein-Moselkrampen, Blankenrath und Zeller Hamm.

Glockenläuten und Gebet
In unseren Gemeinden gibt es überall das Glockenläuten zwei oder drei Mal am Tag.
Wir laden Sie herzlich ein, in Ihrem Dorf auf das Abendläuten zu achten, dann eine Kerze aufzustellen und zu beten. So werden wir uns als betende Gemeinschaft erfahren.
Weitere Gebetsmöglichkeiten bietet das Bistum Trier an:
https://www.bistum-trier.de/glaube-spiritualitaet/gottesdienst/medial-mitfeiern/

Hilfe für Misereor nicht vergessen
Obwohl wir das geplante Fastenessen und die üblichen Gottesdienstkollekten zugunsten von Misereor leider nicht durchführen können, wollen wir die Notlage der Flüchtlinge in Syrien und Libanon nicht vergessen. Die Menschen dort wünschen sich nichts mehr als Frieden. Das diesjährige Motto "Gib Frieden" gilt auch uns. Wir sollten alles tun, dass Frieden gestiftet wird, hier und weltweit.
Wenn Sie dafür etwas spenden können und möchten, tun Sie es bitte direkt an Misereor unter: www.misereor.de

Nachfolgend ist die Aufnahme der Messe mit unserem Pfarrer Paul Diederichs aus der Zeller St. Peterskirche zu sehen.

NEUES FORMAT
Nachdem nun zu den 3 Lesejahren A, B, C zu allen
Sonntagsevangelien "Gedanken" vorliegen,
wird die Reihe ab Januar 2020 unter dem Titel
GEDANKEN ZUM EVANGELIUM fortgesetzt.
Die Inhalte beziehen sich meist auf eine kürzere Textstelle (z.B.: Matthäus 18, 21-22).

An dieser Stelle sagen wir Herrn Manfred Reichgeld und Pater Eryk Kapalla OFM, die diese Texte schreiben, einfach - Vergelt`s Gott!

Zum Vergrößern bitte Motiv anklicken!
Texte und Bilder zu den vergangenen Sonntagen finden Sie in unserem Archiv.

Gerne stellen wir Ihnen auch die Überlegungen unserer Räte vor:
Wo wir die Schwerpunkte für die Zukunft legen und
von welchen Grundhaltungen wir uns dabei leiten lassen möchten.

Sie können mitüberlegen und uns >>hier<< per Mail ihr Kommentar abgeben. Bitte sagen Sie uns auch, wo Sie sich vorstellen können mitzumachen.
So helfen Sie mit, dass unsere Pfarreiengemeinschaft für die Zukunft gut aufgestellt wird und möglichst vielen Menschen Beheimatung im Glauben bieten kann.

Schwerpunkte unserer Pfarreiengemeinschaft

Unsere Schwerpunkte für die Zukunft der Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm

1. Kennenlernen/Zusammenwachsen fördern

- Kennenlernen und Austausch für die Gremien
- 3 kleine Pfarreiengemeinschaften zu einer großen werden lassen
- Pfarrei eigenständig erhalten, aber Notwendigkeit für Ganzes (PG) wichtig – ein Teil der Gemeinschaft
- Alle Gemeinden sind gleichberechtigt/-wertig
- Kirchturmdenken aufgeben = Kein Konkurrenz-Denken (sich mit
anderen freuen)
- „Eigenes“ aufgeben/ Alte Strukturen gehen lassen lernen
- Ansprüche herunterschrauben
- Gutes/Funktionierendes weiter leben lassen und weitertragen - voneinander lernen
- Neuen Ideen eine Chance geben
- Pfarrübergreifende Unterstützung
- Gemeinsame Veranstaltungen Eintracht

2. Charismen entdecken und fördern
• Charismen suchen und fördern/ nicht nur Sache der Hauptamtlichen/
oft Bereitschaft da, aber Menschen warten auf „offizielle Berechtigung“
• Auf Talente achten/Lern- und Erfahrungseffekte mitnehmen
• Wir müssen lernen, dass Kirche auch mit Laien gut funktionieren kann
• Priesterzahlen rückläufig – daher Stärkung der Laienarbeit
• Akzeptanz von Ehrenamtlichen: (Mitsprache; Mitentscheidung; Synode?)
• Gleichberechtigung der Geschlechter

3. Menschen/ Gruppen am Rande sehen
- Wer braucht uns?
- Wen übersehen wir?

4. Kleine christliche Gemeinschaften bilden, unterstützen und vernetzen
- kleine Gruppen sind Chance und Herausforderung

5. Kommunikation verbessern
- Wie erreiche ich ALLE? (Glieder/Menschen/Gläubige/Fernstehende)

6. Den Glauben weiter geben
• Konzept entwickeln, das Menschen die Kirche wieder näher bringt
• durchgehende Katechese
- besonders für Eltern!
- Eltern und Kinder gemeinsam
- Elternkatechese vor Beginn der Kommunionvorbereitung
• Glauben lebendig gestalten
• neue Glaubensformen finden
• Gesellschaftliche Veränderung einarbeiten/berücksichtigen

unsere Grundhaltungen

Grund-Haltungen von denen wir uns leiten lassen wollen:
• sich auf neue Situation einlassen
• Kompromisse zulassen
• Vorurteile abbauen
• Wertschätzend miteinander umgehen
• Unbequemlichkeiten annehmen
• Jeder darf mitmachen
• Jeder ist wichtig/ Jeder hat Talente
• gelebte Nächstenliebe: (zuhören; für einen da sein; Zeit haben)
• Vertrauen auf Gott
• die eigene innere Begeisterung nach außen tragen
• Dankbarkeit

Das 2. Vatikanische Konzil (1962-1965)

"Das 2. Vatikanische Konzil - Die Zeit großer Hoffnungen"
(geschrieben von Manfred Reichgeld)

Am 11. Oktober 2012 jährte sich zum 50. Mal die feierliche Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils durch Papst Johannes XXIII. Die Versammlung der fast 2500 Bischöfe aus aller Welt dauerte bis zum 8. Dezember 1965. Es war das 21. Konzil in der fast 2000-jährigen Geschichte der katholischen Kirche.

In einer Artikel-Serie erinnern wir an dieses Jahrtausendereignis. „Eine andere Kirche ist möglich.“ Das war die große Hoffnung der damaligen Zeit. Wir gehen u.a. der Frage nach, was aus dieser Hoffnung und der Leitperspektive der katholischen Kirche als „Kirche der Armen“ (Johannes XXIII.) geworden ist.


1. Vor dem Konzil
Als im Oktober 1958 nach einer Amtszeit von fast zwei Jahrzehnten Papst Pius XII. starb, ging eine Ära zu Ende. Die katholische Kirche war streng hierarchisch strukturiert, eine in sich und nach außen geschlossene klerikale Gesellschaft, die den Zweifel und unterschiedliche Auffassungen nicht zu kennen schien.

Die lateinische Sprache, in der die heilige Messe (nach dem sog. tridentinischen Ritus) mit dem Rücken zum Volk zelebriert wurde, blieb den Menschen fremd und unverständlich. Es gab keine Möglichkeit, den Gottesdienst aktiv mitzufeiern und sich einzubringen.

Kulturell war die katholische Kirche europäisch geprägt, fast alle Bischöfe und Priester, auch in den sog. Missionsgebieten, waren Europäer. Gleichwohl gab es vor dem Konzil – etwa in Deutschland und Frankreich - in der Liturgie und der theologischen Wissenschaft einige Aufbrüche und neue Ansätze, die, zuerst kaum wahrgenommen, sich nun entwickeln konnten.
(... mehr)

Sie haben ein gutes Bild oder einen Änderungsvorschlag, vielleicht auch Interesse an einer Mitarbeit, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.